Tragödie auf der B108: Zwei Männer verlieren bei Unfall ihr Leben!
Zwei Männer sind bei einem tragischen Unfall auf der B108 in Mecklenburg-Vorpommern verstorben. Der Vorfall geschah in der Nacht vom 11. November 2025.

Tragödie auf der B108: Zwei Männer verlieren bei Unfall ihr Leben!
In der Nacht vom 11. November 2025 kam es auf der Bundesstraße 108, zwischen Waren und Moltzow, nahe Marxhagen, zu einem tragischen Unfall. Ein Fahrer verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Der Vorfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr, als zwei Männer, 32 und 27 Jahre alt, unterwegs waren. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen, die aufgrund eines Notrufes eines Zeugen sowie eines digitalen Notrufes in Gang gesetzt wurden, konnten beide Personen nur noch tot an der Unfallstelle geborgen werden. Die Bundesstraße war während des gesamten Rettungs- und Bergungseinsatzes voll gesperrt, um den Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern, berichtet NDR.
Die genauen Umstände, die zu diesem verheerenden Unfall führten, sind derzeit noch unklar. Unfallursachen wie ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss gehören in Deutschland zu den häufigsten Faktoren bei Straßenverkehrsunfällen mit Personenschäden. Laut einer aktuellen Statistik gab es im Jahr 2024 in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle, wovon ein erheblicher Teil auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist. Besonders ins Gewicht fallen alkoholisierte Fahrten, wobei 40 % der alkoholbedingten Unfälle zu Personenschäden führten, wie Statista berichtet.
Ein Blick auf Verkehrssicherheit
Wie tragisch dieser Vorfall auch war – er reiht sich in einen größeren Trend der Verkehrssicherheit ein. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist von 19.193 im Jahr 1970 auf 2.770 im Jahr 2024 gefallen. Dieses Abbild der Verkehrssicherheit setzt auch auf die „Vision Zero“, ein Ziel der EU-Verkehrsminister, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zuzulassen. Die Verunglückten auf Autobahnen und Bundesstraßen sind nach wie vor wesentlich höher als auf Landes- oder Kreisstraßen, was Handlungsbedarf aufzeigt.
In einem weiteren Aspekt der Verkehrssicherheit sind E-Bikes und E-Scooter ebenfalls in den Fokus gerückt. 2024 wurden über 26.000 Personen auf E-Bikes verletzt oder getötet, was zeigt, dass sich der Unfalltrend auch auf neue Verkehrsmittel erstreckt. Ein verantwortungsbewusster Umgang und die Verbesserung der Infrastruktur sind daher dringender denn je gefordert, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.