Wismar wählt René Domke: Ein neuer Vizebürgermeister sorgt für Aufsehen!
Am 5. Dezember 2025 wurde René Domke (FDP) zum neuen stellvertretenden Bürgermeister von Wismar gewählt.

Wismar wählt René Domke: Ein neuer Vizebürgermeister sorgt für Aufsehen!
Am Donnerstagabend wurde René Domke von der FDP zum neuen stellvertretenden Bürgermeister und Bausenator von Wismar gewählt. Mit einer knappen Mehrheit von 17 Stimmen setzte er sich gegen Maik Schröder von der SPD durch, der 16 Stimmen erhielt. Die Wahl war aufgrund von Unterbrechungen in der Vorwoche auf den dritten Wahlgang verschoben worden. Im ersten Wahlgang erhielt der CDU-Kandidat Lars Sperling keine einzige Stimme und schied aus. Die Unterstützung von “Bürger für Wismar” und der AfD könnte Domkes Erfolg maßgeblich gefördert haben, da im dritten Wahlgang für die Wahl lediglich die einfache Mehrheit benötigt wurde. Diese Personalentscheidung muss nun noch von der Rechtsaufsicht des Landes geprüft werden, wie NDR berichtet.
Domke, der 1972 in Wismar geboren wurde, hat bereits eine beachtliche Karriere hinter sich. Nach seinem Diplom als Finanzwirt ist er seit 1994 in der Finanzverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns tätig und leitet seit 2021 die FDP-Fraktion im Landtag. Auch in der Wismarer Bürgerschaft ist er seit 2006 aktiv. Mit seiner Wahl zum ersten stellvertretenden Bürgermeister tritt er die Nachfolge von Michael Berkhahn (CDU) an, dessen Amtszeit bald endet. Domke äußerte den Wunsch, sich nach seinem Amtsantritt Ende März 2026 weitestgehend aus Parteiämtern zurückzuziehen, um sich voll und ganz auf seine Aufgaben in Wismar konzentrieren zu können. Dies wurde ebenfalls von wismar.fm hervorgehoben.
Ein Zeichen für die Zukunft
Die Wahl von René Domke gilt als wichtiges Signal im Hinblick auf die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen im Jahr 2026. Insbesondere angesichts der tumultartigen Szenen während der Wahl ist es ein interessantes Politikspiel, das sich hier entfaltet. Die Bürgerschaftspräsidentin Sylvia Bartsch (SPD) gratulierte Domke und setzte damit einen positiven Akzent in der nach wie vor angespannten politischen Lage in der Stadt. In einer Zeit, in der politische Entscheidungen oft auf heißem Eisen getroffen werden müssen, bleibt es spannend zu beobachten, wie Domke seine neuen Aufgaben angehen wird.
Für die Bürger Wismars ist außerdem wichtig zu wissen, wer wahlberechtigt ist für die kommenden Kommunalwahlen. Laut laiv-mv.de dürfen alle Deutschen und Unionsbürger ab 16 Jahren am Wahltag teilnehmen, während für die Wählbarkeit ein Mindestalter von 18 Jahren gefordert wird. Das sorgt für ein aktives und engagiertes Wählerpublikum, das seine Stimme einbringen kann.
In Zeiten, in denen sich die politischen Gewichte verschieben, sind Entscheidungen wie die von René Domke allemal spannend und können richtungsweisend sein. Buffen wir auf Wismar – hier wird sicher noch viel Bewegung in die Politik kommen!