Merz sichert Finanzierung für Peenebrücke: Entlastung für Wolgast!

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Bundeskanzler Merz besucht MV, verspricht Finanzierung der Peenebrücke und Ortsumgehung in Wolgast zur Entlastung der Bevölkerung.

Bundeskanzler Merz besucht MV, verspricht Finanzierung der Peenebrücke und Ortsumgehung in Wolgast zur Entlastung der Bevölkerung.
Bundeskanzler Merz besucht MV, verspricht Finanzierung der Peenebrücke und Ortsumgehung in Wolgast zur Entlastung der Bevölkerung.

Merz sichert Finanzierung für Peenebrücke: Entlastung für Wolgast!

Heute, am 4. November 2025, fand der Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern statt. Dieser Besuch war Teil einer Kabinettsitzung in Schwerin, wo der Kanzler wichtige Zusagen gemacht hat. Besonders im Fokus stand die Finanzierung der Peenebrücke zur Insel Usedom bei Wolgast, die laut Merz vom Bund unterstützt wird. Auch die längst überfällige Ortsumgehung für Wolgast wurde angesprochen. „Da liegt was an!“, könnte man sagen, denn das Projekt wird nun endlich fertiggestellt, nachdem es lange Zeit auf der Warteliste stand.

Der Verkehrsetat des Bundes wurde um satte drei Milliarden Euro aufgestockt, um solche Infrastrukturprojekte zu fördern. Die Kosten für die Umgehung und die neue Brücke betragen rund 500 Millionen Euro – ein harter Brocken im Vergleich zu den ursprünglichen Schätzungen von 140 Millionen Euro aus dem Jahr 2021. Man darf gespannt sein, ob die angekündigte Fertigstellung der Umgehung wirklich bis 2028 erfolgt, da ursprünglich 2026 genannt wurde.

Wichtigkeit für die Region

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betonte die enorme Bedeutung der Umgehung für die Bürger, die Wirtschaft und den Tourismus. Die Entlastung der Bevölkerung vom Durchgangsverkehr wird als zentrales Ziel hervorgehoben. Zudem kündigte Merz an, dass mehr Unterstützung für die Investitionen in die Häfen gegeben wird. Hierbei sind Schwesigs Forderungen nach zusätzlichen Bundeshilfen mehr als nachvollziehbar – die derzeitige Unterstützung von 38 Millionen Euro reicht offensichtlich nicht aus. Der Investitionsbedarf für die Häfen wird auf c.a. 15 Milliarden Euro geschätzt, was zeigt, dass der Handlungsbedarf groß ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Diskussion über die Senkung der Energiekosten, die Schwesig zur Belebung der Wirtschaft und der Sicherung von Arbeitsplätzen anmahnte. Merz nahm die Anregungen aus Schwerin mit in die Gespräche über künftige EU-Fördermittel, denn auch hier spielt die regionale Mitbestimmung eine wesentliche Rolle für die Zukunft der Region.

Ein Blick auf Merz’ Hintergrund

Friedrich Merz, geboren am 11. November 1955 in Brilon, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Seit 1972 ist er Mitglied der CDU und hat zahlreiche politische Ämter durchlaufen, ehe er am 6. Mai 2025 zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ernannt wurde. Mit einem fundierten Hintergrund in Rechts- und Politikwissenschaften hat er vor seiner politischen Laufbahn auch als Anwalt und im Europäischen Parlament gedient. Nicht zuletzt hat Merz auch als Vorsitzender der CDU in Deutschland und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag viel politische Erfahrung gesammelt, die ihm nun in seiner neuen Rolle zugutekommt.

Das Treffen in Schwerin zeigt, dass es sowohl in der Bundes- als auch in der Landespolitik ein starkes Bestreben gibt, die Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die angekündigten Vorhaben umsetzen lassen und welche Auswirkungen sie auf die Region haben.

In einer Zeit, in der der Herbst immer windiger wird – wie die aktuellen Wettervorhersagen zeigen – bleibt zu hoffen, dass die politischen Winde in Mecklenburg-Vorpommern in eine positive Richtung wehen. Wenn das Wetter mitspielt, könnte die Region bald von den Verbesserungen profitieren.