Bitcoin erholt sich: Geheime Sorgen um MicroStrategy belasten den Kurs!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Bitcoin zeigt am 3.12.2025 erste Erholungssignale, während MicroStrategy Schwierigkeiten hat. Analyst Timo Emden äußert Bedenken.

Bitcoin zeigt am 3.12.2025 erste Erholungssignale, während MicroStrategy Schwierigkeiten hat. Analyst Timo Emden äußert Bedenken.
Bitcoin zeigt am 3.12.2025 erste Erholungssignale, während MicroStrategy Schwierigkeiten hat. Analyst Timo Emden äußert Bedenken.

Bitcoin erholt sich: Geheime Sorgen um MicroStrategy belasten den Kurs!

Am heutigen 3. Dezember 2025 zeigt der Bitcoin-Kurs ermutigende Tendenzen zur Erholung, nachdem er kürzlich heftige Rückschläge hinnehmen musste. Am Mittwochvormittag liegt der Bitcoin-Kurs bei rund 92.935 Dollar, was einem Anstieg von etwa 6,9 Prozent im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Diese Stabilisierung weckt Hoffnungen, auch wenn die Marktbeobachter noch keine klaren Anzeichen für eine dauerhafte Trendwende sehen. Nau berichtet, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin mittlerweile bei rund 1,85 Billionen Dollar liegt und somit ein Plus von etwa 150 Milliarden Dollar im Vergleich zur Vorwoche erzielt wurde.

Allerdings gibt es auch besorgniserregende Entwicklungen, die die Gemüter der Anleger trüben. Insbesondere die Sorgen um das Unternehmen MicroStrategy, das 650.000 Bitcoin verwaltet, gestalten die Lage angespannt. MicroStrategy hat ein “Notfallszenario” formuliert, das Nervosität auslöst und die Märkte belastet. Analyst Timo Emden warnt, dass die aktuelle Stabilisierung des Bitcoin-Kurses möglicherweise nur eine kurzfristige Gegenreaktion ist.

MicroStrategy unter Druck

Die Aktie von MicroStrategy, die früher als Hebelwette auf den Bitcoin-Kurs galt, hat in den letzten sechs Monaten mehr als 50 Prozent ihres Wertes verloren. Tatsächlich liegt die Marktkapitalisierung von MicroStrategy nun erstmals unter dem Buchwert der gehaltenen Bitcoin-Bestände. Analysen deuten darauf hin, dass Anleger zunehmend ETFs und ETPs nutzen, wodurch die Beteiligung über Aktien wie MicroStrategy weniger von Bedeutung ist. Börse Online hebt hervor, dass das ursprüngliche Software-Geschäft von MicroStrategy lediglich mit etwa 5 Milliarden Dollar bewertet wird, was im Vergleich zu einem Börsenwert von 50 Milliarden Dollar auffällig ist.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass MicroStrategy zur Deckung seiner Kapitalerhöhungen und Wandelanleihen auf steigende Bitcoin-Kurse angewiesen ist. Der durchschnittliche Kaufpreis, den das Unternehmen für seine Bitcoin-Bestände gezahlt hat, liegt bei etwa 74.430 US-Dollar. Sollte der Bitcoin-Kurs unter diesen Preis fallen, könnte dies katastrophale Folgen haben. CEO Phing Le schließt laut Berichten einen Verkauf von Bitcoin-Beständen nicht aus, falls der Börsenwert weiter unter Druck gerät.

Gesamtmarkt im Aufwind

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bitcoin gerade einen neuen Erholungsversuch startet, aber die Schatten von Unternehmen wie MicroStrategy über dem Markt schweben. Ein Verkauf von Bitcoins durch MicroStrategy könnte den Bitcoin-Kurs weiter unter Druck setzen und möglicherweise eine Abwärtsspirale im Kryptomarkt auslösen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob die Anleger an das Potenzial von Bitcoin glauben können.