Weihnachtstreff in Duderstadt: Händler kämpfen gegen Besucherschwund!
In Duderstadt sorgt der Weihnachtstreff für Unmut bei Galeriebetreibern aufgrund gesunkener Kundenfrequenz.

Weihnachtstreff in Duderstadt: Händler kämpfen gegen Besucherschwund!
In Duderstadt zeigt sich eine gespaltene Stimmung beim diesjährigen Weihnachtstreff, der unter dem Motto „Bühne frei!“ steht. Doris und Oskar Müller, Betreiber der Galerie Stadtgeflüster, äußern sich besorgt über die stark gesunkene Kundenfrequenz seit dem Aufbau des Marktes. Die Müllers hatten im Vorfeld auf Probleme hingewiesen und sich gewünscht, dass die Planer die Händler frühzeitig einbeziehen. In ihrem Beschwerdebrief beklagen sie, sich ignoriert zu fühlen und kritisieren die verengten Gehwege, die den Zugang zu Geschäften erschweren. Zudem beeinträchtigen die Rückwände der Buden die Sicht auf die Schaufenster der örtlichen Händler.
Simon Renziehausen vom Treffpunkt Stadtmarketing versichert, dass die Kritik ernst genommen wird. Dennoch bleiben die Bedenken der Müllers und anderer Geschäftsinhaber bestehen. Oskar Müller macht sich Sorgen, dass das Weihnachtsgeschäft wegbricht und die Existenz ihrer Galerie gefährdet ist. Renziehausen erklärt, dass die Rückwände und Container, die unter anderem für einen Glühweinstand und einen Biergarten notwendig sind, nicht ohne Weiteres abgebaut werden können. Alternative Standorte für den Markt wurden vorgeschlagen, allerdings sieht Renziehausen die Gefahr, dass dadurch der familiäre Charakter des Marktes verloren geht.
Einladendes Programm für alle
Trotz der Herausforderungen, die der Weihnachtsmarkt mit sich bringt, gibt es auch erfreuliche Aspekte. Besonders die musikalischen und darstellenden Beiträge sollen den Besuchern Freude bereiten und ein gutes Miteinander fördern. „Wir suchen nach Musiker:innen, Autor:innen und Schauspieler:innen, die unser Bühnenprogramm bereichern“, erklärt Renziehausen. Ein erstes Programm steht bereits fest und Interessierte können sich weiterhin beteiligen. Das Ziel ist klar: Musiker und Musikbegeisterte zusammenbringen und dem Namen „Weihnachtstreff“ gerecht werden.
Die familiäre Atmosphäre und der Zusammenhalt zwischen Innenstadtgeschäften, Standbetreibern sowie Besuchern stehen im Mittelpunkt. Die Rückmeldungen von Ehrenamtlichen und verschiedenen Musikgruppen zeigen den großen Einsatz vieler Personen, die sich für die Veranstaltung engagieren. Dies unterstreicht die Bedeutung des Weihnachtstreffs nicht nur für die lokale Gemeinschaft, sondern auch als wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region. Weihnachtsmärkte ziehen Besucher von nah und fern an und unterstützen somit den lokalen Einzelhandel sowie die Gastronomie, was für eine florierende Innenstadt entscheidend ist, wie auch kommunaltopinform.de hervorhebt.
Herausforderungen bei der Logistik
Ein weiteres Problem betrifft die Logistik, denn die Müllabfuhr hat bereits Schwierigkeiten, da größere Fahrzeuge nicht durch die schmalen Eingangstore passen. Anwohner müssen daher ihre Tonnen zu einer Sammelstelle bringen. Diese zusätzlichen Herausforderungen werfen einen Schatten auf die festliche Stimmung, die man sich in der Vorweihnachtszeit wünscht.
Für die Gelassenheit und den Erfolg des Duderstädter Weihnachtstreffs bleibt zu hoffen, dass eine konstruktive Lösung gefunden wird, die sowohl den Bedürfnissen der Geschäfte als auch dem Erlebnis der Besucher gerecht wird. Es ist klar, dass der Weihnachtsmarkt weit mehr ist als nur ein Treffpunkt – er ist ein Ort des gemeinsamen Miteinanders und eine Möglichkeit, die lokale Wirtschaft zu fördern. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt und ob die zuständigen Stellen die Wünsche der Händler berücksichtigen werden.
Für weitere Informationen zum Weihnachtstreff kann man die WirInDuderstadt Seite besuchen oder auf Göttinger Tageblatt nach Neuigkeiten suchen. Der Zusammenhalt in der Gemeinde wird auch in der kalten Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen.