Hannover gründet neue Hochbaugesellschaft für soziale Projekte!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Hannover plant die Gründung der hanova KOMMUNAL GmbH für städtische Hochbauprojekte ab Sommer 2026, einschließlich Schul- und Obdachlosenunterkünfte.

Hannover plant die Gründung der hanova KOMMUNAL GmbH für städtische Hochbauprojekte ab Sommer 2026, einschließlich Schul- und Obdachlosenunterkünfte.
Hannover plant die Gründung der hanova KOMMUNAL GmbH für städtische Hochbauprojekte ab Sommer 2026, einschließlich Schul- und Obdachlosenunterkünfte.

Hannover gründet neue Hochbaugesellschaft für soziale Projekte!

In Hannover tut sich was: Die Stadt plant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die sich der Realisierung von städtischen Hochbauprojekten widmen soll. Unter dem Namen hanova KOMMUNAL GmbH soll die Gesellschaft die bestehende Infrastruktur unterstützen sowie wichtige Bauvorhaben vorantreiben.

Der Vorschlag zur Gründung der Gesellschaft wurde bereits in die zuständigen Ratsgremien gegeben. Ein Beschluss des Rates wird in den kommenden Monaten erwartet, mit einer voraussichtlichen Gründung im Sommer 2026. Der Fokus liegt dabei auf großen und komplexen Schulsanierungen und der Errichtung sowie Sanierung von Unterkünften für Obdachlose und Geflüchtete. Dazu gehören auch die laufende Bauunterhaltung städtischer Unterkünfte, die in der Verantwortung der neuen Gesellschaft liegen wird.

Schulprojekte und mehr

Die ersten geplanten Maßnahmen umfassen die Komplettsanierung mehrerer Schulen: So stehen die IGS Roderbruch, die IGS Vahrenheide, die Käthe-Kollwitz-Schule und die Gerhart-Hauptmann-Schule auf der Liste der Projekte. Diese Vorhaben sollen nicht nur die Lernbedingungen verbessern, sondern auch zur allgemeinen Modernisierung der städtischen Infrastruktur beitragen.

Wie stadtvonmorgen.de berichtet, wird die Gründung der hanova KOMMUNAL GmbH durch die Aussicht auf zusätzliche Finanzmittel vom Bund sowie Investitionszuschüsse aus einem Jahresüberschuss des Landes Niedersachsen unterstützt. Die Stadt hat ein eigenes Investitionspaket geschnürt, um die nötige finanzielle Basis zu schaffen.

Finanzierung und Ausblick

Für die nächsten zehn Jahre wird ein Investitionsbedarf von etwa 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro prognostiziert, um die städtische Gebäudeinfrastruktur zu modernisieren. Momentan fließen jährlich zwischen 120 und 130 Millionen Euro in städtische Projekte, ergänzt durch mehr als 20 Millionen Euro für den Unterhalt und die Bewirtschaftung. Der Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay, hat die Dringlichkeit unterstrichen, die Gebäudeinfrastruktur auf Vordermann zu bringen und instand zu halten.

Kämmerer Axel von der Ohe hebt zudem die Vorteile hervor, die sich durch die neue Gesellschaft ergeben. Ein effizienterer Ablauf und zusätzliche Kapazitäten sollen es ermöglichen, Arbeitsspitzen abzufangen und die internen Abläufe zu optimieren. Dabei betont Stadtbaurat Thomas Vielhaber, dass die Ausgliederung keine negativen Folgen für die städtischen Mitarbeiter haben soll. Im Gegenteil, sie soll dazu dienen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Die hanova KOMMUNAL GmbH tritt somit mit vielversprechenden Zielen auf den Plan. Mit einer soliden finanziellen Unterstützung und dem Fokus auf soziale Infrastruktur ist der Weg geebnet, um die Herausforderungen der modernen Stadtentwicklung anzugehen. Wenn alles nach Plan läuft, dürfen die Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Jahren auf spannende Veränderungen und Verbesserungen in ihrer Stadt hoffen.