Zwei Jugendliche in Hildesheim wegen schwerer Raubüberfälle in Haft!

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In Hildesheim wurden zwei Jugendliche in Untersuchungshaft genommen, die verdächtigt werden, mehrere Raubdelikte begangen zu haben.

In Hildesheim wurden zwei Jugendliche in Untersuchungshaft genommen, die verdächtigt werden, mehrere Raubdelikte begangen zu haben.
In Hildesheim wurden zwei Jugendliche in Untersuchungshaft genommen, die verdächtigt werden, mehrere Raubdelikte begangen zu haben.

Zwei Jugendliche in Hildesheim wegen schwerer Raubüberfälle in Haft!

Die Polizei in Hildesheim hat am 23. Oktober 2025 Untersuchungshaftbefehle gegen zwei Jugendliche vollstreckt. Die beiden, ein 14- und ein 16-Jähriger, stehen im dringenden Verdacht, mehrfach Raubdelikte verübt zu haben. Dies berichtet die Hildesheimer Presse.

Im Fokus der Ermittlungen steht vor allem der 16-Jährige, der am 2. September 2025 eine Tankstelle in der Berliner Straße überfallen haben soll. Unter Vorhalt eines Messers erbeutete er einen mittleren dreistelligen Betrag. Die anschließende Identifizierung des Täters erfolgte durch DNA-Spuren sowie Überwachungskameraaufnahmen. Diese solide Beweislage führte zur Festnahme des Jugendlichen und seines Komplizen, dem 14-Jährigen.

Weitere Übergriffe in Hildesheim

Die kriminelle Laufbahn der beiden Jugendlichen zeigt ein besorgniserregendes Muster. Nur zwei Tage nach dem Tankstellenüberfall soll der 16-Jährige zusammen mit dem 14-Jährigen und einem weiteren 14-Jährigen eine versuchte schwere räuberische Erpressung begangen haben. In diesem Vorfall wurde ein 16-Jähriger nicht nur geschlagen, sondern auch mit einem Messer zur Herausgabe von Geld genötigt. Als das Opfer nicht auf die Drohung reagierte, wurde es weiter attackiert.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 27. September 2025. An diesem Tag umringten die beiden Jugendlichen zusammen mit zwei weiteren 16-Jährigen einen 14-Jährigen in Drispenstedt, entwendeten ihm Kopfhörer und schlugen ihn. Glücklicherweise konnte das Opfer fliehen, was seine körperliche Unversehrtheit rettete.

Justizverfahren und Haftanordnung

Die Staatsanwaltschaft entschloss sich, Anträge auf Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr zu stellen. Diese Anträge wurden vom zuständigen Gericht anerkannt, was zur Festnahme und der anschließenden Einweisung in eine Jugendanstalt führte, wo die Jugendlichen einem Richter vorgeführt wurden.

Die Vorfälle werfen ein bedenkliches Licht auf die Jugendkriminalität in der Region. Die Behörde erhofft sich durch die Haftanordnung eine deutliche Verhaltensänderung und will damit ein Zeichen setzen, dass solche Übergriffe nicht toleriert werden.

Bis zur vollständigen Aufklärung der Fälle und etwaiger weiterer Ermittlungen bleibt die Öffentlichkeit gefragt, wie man soziale Kontexte schaffen kann, um solchen Taten in Zukunft vorzubeugen.