Ehemann ersticht vierfache Mutter in Apensen - Polizei ist alarmiert!

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Im Dezember 2025 wurde eine vierfache Mutter in Apensen brutal getötet. Der tatverdächtige Ex-Partner stellte sich nach Fahndung.

Im Dezember 2025 wurde eine vierfache Mutter in Apensen brutal getötet. Der tatverdächtige Ex-Partner stellte sich nach Fahndung.
Im Dezember 2025 wurde eine vierfache Mutter in Apensen brutal getötet. Der tatverdächtige Ex-Partner stellte sich nach Fahndung.

Ehemann ersticht vierfache Mutter in Apensen - Polizei ist alarmiert!

In Apensen, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Stade, kam es am 19. Dezember zu einem tragischen Vorfall, der in der Region für Entsetzen sorgt. Eine 40-jährige Frau, eine vierfache Mutter, wurde vor ihrer Haustür mit mehreren Messerstichen getötet. Laut NDR ist der tatverdächtige Ex-Partner, ein 57-Jähriger, dringend in den Fokus der Ermittler geraten. Er klopfte an ihre Tür und attackierte sie, als sie öffnete. Das Opfer erlag trotz einer Notoperation ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Nach dem Mord hatte der Mann sich zunächst aus dem Staub gemacht, doch der öffentliche Druck führte zu seiner Selbststellung. Am Samstagvormittag stellte er sich zusammen mit einem Anwalt beim Amtsgericht in Buxtehude und wurde daraufhin festgenommen. Ein Haftbefehl war bereits erlassen worden, aber bei der Vernehmung gab er keine Auskunft über den Tathergang, berichtete RTL.

Die Hintergründe der Tat

Die Beziehung zwischen dem Opfer und dem Täter war belastet, sie lebten getrennt und hatten vier gemeinsame Kinder im Alter von 6 bis 20 Jahren. Zum Zeitpunkt der Tat waren die drei jüngeren Kinder glücklicherweise nicht in der Wohnung und wurden in der Folge von der Polizei in Obhut genommen. Das Jugendamt kümmert sich um die weitere Betreuung dieser Kinder, die unter den traumatischen Erlebnissen leiden müssen.

Die Statistiken zur Gewalt gegen Frauen sind erschreckend. Anlässlich des “Orange Day”, der weltweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht, berichtete ZDF, dass im Jahr 2024 in Deutschland fast 136.000 Fälle von Gewalt in Partnerschaften registriert wurden. Die Zahlen zeigen, dass in rund 60% der Femizide der Täter ein Familienmitglied oder Lebenspartner ist. Im vergangenem Jahr wurden in Deutschland 308 Frauen und Mädchen wegen Gewalttaten getötet, wobei in 191 Fällen der Täter ein Partner oder Ex-Partner war.

Ein Alarmzeichen für die Gesellschaft

Der Fall in Apensen ist nicht nur eine Tragödie für die betroffene Familie, sondern auch ein Alarmzeichen für die Gesellschaft. Der zuletzt beobachtete Anstieg der häuslichen Gewalt und der Femizide zeigt, dass es dringend notwendig ist, die Augen nicht vor solcher Gewalt zu verschließen. Der „Orange Day“ mahnt, dass jede zehn Minuten weltweit eine Frau oder ein Mädchen Opfer tödlicher Gewalt wird. Das muss uns alle betreffen und aufrütteln.

Es ist zu hoffen, dass dieser Fall zur Sensibilisierung beiträgt und die Gemeinschaft darauf hinweist, Gewalt gegen Frauen nicht hinzunehmen und betroffenen Frauen besser zu helfen. Das ist nicht nur der Gesellschaft, sondern auch den Kindern, die keinen Platz für Gewalt in ihrem Leben haben sollten, schuldig.