Deutschland steht auf: Demos gegen Extremismus und Hass am 5.12.2025!

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Im Dezember 2025 protestieren Menschen in Osnabrück und anderen Städten gegen Rechtsextremismus und für Demokratie.

Im Dezember 2025 protestieren Menschen in Osnabrück und anderen Städten gegen Rechtsextremismus und für Demokratie.
Im Dezember 2025 protestieren Menschen in Osnabrück und anderen Städten gegen Rechtsextremismus und für Demokratie.

Deutschland steht auf: Demos gegen Extremismus und Hass am 5.12.2025!

Im Dezember 2025 rüttelt eine Welle von Protesten gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus die Bundesrepublik. In zahlreichen Städten und Gemeinden gehen Menschen auf die Straße, um für Demokratie und ein friedliches Miteinander einzutreten. Wie news.de berichtet, sind die Demonstrationen der Auftakt zu einer breiten Bewegung, die sich über alle Bundesländer erstreckt.

Besonders spannend ist die Entwicklung in der Gesellschaft: Eine Umfrage von Insa zeigt, dass immer weniger Menschen Hemmungen haben, die AfD zu wählen. Das hat bei vielen Akteuren zu Besorgnis geführt und sie mobilisiert, gegen diese Strömung aktiv zu werden. Die Demos sind nicht nur Protestveranstaltungen, sondern bieten auch Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden an, um das Bewusstsein für die Gefahren des Rechtsextremismus zu schärfen.

Geplante Veranstaltungen und Demos

In den kommenden Tagen wird in vielen Städten gegen die AfD demonstriert. Hier ein Überblick über einige der wichtigsten Termine:

  • Baden-Württemberg: 01.12.2025, Stuttgart – AfD-Boykott zur Landtagswahl
  • Bayern: 03.12.2025, München – Milbertshofen – Offen & Bunt-Demo
  • Berlin: 05.12.2025, CDU-Parteizentrale – Gedenkveranstaltung für Walter Lübke
  • Brandenburg: 04.12.2025, Eberswalde – Rassismus bekämpfen!
  • Hamburg: 04.12.2025, Café Nova – Offenes Antifa Treffen
  • Niedersachsen: 02.12.2025, Hannover – Jetzt aktiv werden gegen die AfD

Aktualisierungen zu den Terminen erfolgen kontinuierlich, um die Mobilisierung zu fördern und neue Teilnehmer zu gewinnen.

Politische Debatte im Bundestag

Inmitten dieser Proteste fand am 3. Dezember eine Aktuelle Stunde im Bundestag statt, die von der AfD-Fraktion beantragt wurde. Dabei ging es um „linksextreme Gewalt“ und die Neugründung des AfD-Jugendverbandes in Gießen. Uwe Schulz von der AfD äußerte sich kritisch über die angeblich „plangemäß drillte Lobbygruppen“ und bezeichnete die Geschehnisse als linksextreme Machtübernahme. Marc Henrichmann von der CDU/CSU berichtete von 24.000 friedlichen Demonstranten, die von etwa 1.000 „linksextremistischen Chaoten“ überlagert wurden, was die Vielfalt der Meinung und die Komplexität der Situation deutlich macht bundestag.de.

Dr. Irene Mihalic von den Grünen hingegen wies darauf hin, dass die Mehrzahl der Demonstranten friedlich war und der wahre Konflikt nicht auf der Straße, sondern im Bundestag stattfand. Dabei wird deutlich, dass der öffentliche Raum und die Politik eng miteinander verwoben sind.

Proteste im gesamten Land

Die Demonstrationen, die bereits in über 60 Städten stattfanden, sind Teil eines umfassenden Protests gegen den Rechtstrend in Deutschland. In Köln versammelten sich beispielsweise laut Polizei etwa 40.000 Menschen, um für Demokratie zu demonstrieren – eine Zahl, die ursprüngliche Erwartungen bei Weitem überstieg. Auch in anderen Städten, wie Halle und Aschaffenburg, gab es ähnliche beeindruckende Teilnehmerzahlen tagesschau.de.

Die verschiedenen Initiativen zeigen eine klare Botschaft: Gegen den Rechtsruck und die Verbreitung von Hass und Hetze wird aktiv mobilisiert, und die Bürgerinnen und Bürger stehen auf, um für die Werte zu kämpfen, die ihnen wichtig sind. Ein gutes Händchen ist gefragt, und der Wille, für ein friedliches Miteinander einzutreten, zieht sich durch alle Proteste, die im laufenden Monat stattfinden.