VfL Wolfsburg am Abgrund: Schicksalsspiel gegen Werder Bremen!
Der VfL Wolfsburg steckt am 7.11.2025 in einer tiefen Krise. Trainer Simonis steht unter Druck, Veränderungen sind nötig.

VfL Wolfsburg am Abgrund: Schicksalsspiel gegen Werder Bremen!
Der VfL Wolfsburg steht derzeit am Scheideweg. Nach einer Saison, die bisher von Enttäuschungen und schwachen Leistungen geprägt ist, gilt es nun für den Trainer Paul Simonis, die Wende herbeizuführen. Laut OneFootball hat die Mannschaft aktuell nicht nur mit den Gegnern, sondern vor allem mit ihrer eigenen Identität zu kämpfen. Das letzte Spiel gegen Werder Bremen, das in einer zweiwöchigen Länderspielpause resultiert, wird als Schlüsselspiel angesehen; ein Sieg könnte den Druck auf Simonis und den gesamten Verein etwas mindern.
Die Kritik an Simonis wird lauter, da ihm nachgesagt wird, dass ihm ein klarer Spielplan fehle und die Mannschaft oft planlos agiere. Dies könnte sein Aus bedeuten, sollte die nächste Partie nicht den erhofften Erfolg bringen. Spannend bleibt die Frage, ob das Team es schafft, seinen Trainer zu unterstützen. Berichte deuten darauf hin, dass einige Spieler Simonis als akribischen Arbeiter schätzen, was ihm gewisse Fürsprecher einbringt, auch innerhalb der Führungsetage von Volkswagen, dem Eigner des Clubs.
Anspannung im Verein
Zusätzlich zu den Turbulenzen rund um den Trainer sieht sich Sportdirektor Sebastian Schindzielorz ebenfalls unter Druck. In den Medien wird ihm vorgeworfen, den Kader falsch zusammengestellt zu haben, was manchem Neuzugang nicht zum Vorteil gereichte. In einem weiteren Wendepunkt könnte eine Trennung von Schindzielorz zur Winterpause nicht auszuschließen sein. Geschäftsführer Peter Christiansen steht in einer ähnlichen Situation: Kritiken über missratene Kaderplanung und interne Konflikte wachsen und drücken auf seine Rückendeckung. Medien berichten sogar von einem hitzigen Streit zwischen Christiansen und Ersatztorhüter Marius Müller, der die ohnehin angespannte Lage weiter verschärft.
Das Vertrauen der Fans ist momentan auf der Kippe. Eine klare Leistung und sichtbar engagierte Spieler sind gefragt, um wieder in den guten Gnaden der Anhänger zu stehen. Besonders Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph fordert mehr Zusammenhalt und Charakter in der Mannschaft. Er betont die Notwendigkeit für eine Kaderkorrektur im Winter – eine Maßnahme, die bereits in Planung ist.
Ähnliche Szenarien in der Liga
Der Druck auf Vereinsführungen ist in dieser Saison kein Einzelfall. Im deutschen Fußball wurden bis dato sechs Trainerwechsel in der ersten und zweiten Liga vollzogen. Der 1. FC Köln hat seine Verantwortungsträger nach einer unbefriedigenden sportlichen Entwicklung getauscht, während man in Wolfsburg noch zittert, wie die kommenden Wochen ausfallen werden. In ähnlicher Weise stand auch Ralph Hasenhüttl von Wolfsburg unter Druck, vor allem nach der verheerenden 0:4-Niederlage gegen Dortmund, die seine Entgültung besiegelte.
Der Weg für Simonis und die Mannschaft ist klar: Um den drohenden Abstieg zumindest abzuwenden, gilt es, die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten. Ein Unentschieden gegen Werder Bremen und sichtbare Fortschritte könnten genügen, um den Trainer zu halten. Doch der Ball liegt im Spielfeld der Spieler, und der nächste Schritt ist entscheidend für ihren Trainer und möglicherweise die letzte Chance zur Wende in der Saison.