Tchibo Regenjacke im Test: PFC-Rückstände und nasse Taschen entlarvt!
Erfahren Sie, welche Regenjacken im Test überzeugen und welche Mängel bei Tchibo-Modellen aufgefallen sind.

Tchibo Regenjacke im Test: PFC-Rückstände und nasse Taschen entlarvt!
Wenn es in Norddeutschland mal wieder zu regnen beginnt, sind wir auf der Suche nach der richtigen Regenjacke. Ein kürzlich durchgeführter Marktcheck hat mehrere Modelle auf die Probe gestellt und zeigt spannende Ergebnisse. Der ARD Marktcheck hat sich mit verschiedenen Regenjacken beschäftigt und dabei auch die beliebte Radregenjacke von Tchibo eingehend getestet. Die Jacke eignet sich besonders für Radfahrer und überzeugt durch Features wie Reflektoren und einen luftigen Schnitt.
Moin.de berichtet jedoch, dass es einige Schwächen gibt: die seitlichen Taschen der Tchibo Jacke werden schnell nass, während lediglich die Rückentasche trocknen bleibt. Der Preis von 70 Euro könnte für viele Radfahrer attraktiv sein, doch die Leistung bezüglich Wasserdichtheit lässt zu wünschen übrig. Im Test wurde zudem festgestellt, dass in der Jacke PFC-Rückstände vorhanden sind, obwohl sie als „PFC-frei“ deklariert ist.
Doch was gibt es sonst noch für Alternativen? Ein Discounter-Regenparka, der für gerade einmal 20 Euro zu haben ist, bietet zwar ein ansprechendes Alltagsdesign, kann aber bei Regen nicht wirklich überzeugen, da das Wasser durch die Nähte dringt. Auch die Modelle von Decathlon und Jack Wolfskin sind nicht ohne Makel; sie tun sich bei leichtem Regen besser, versagen jedoch bei starkem Regen. Das teuerste Modell im Test, die Jacke von The North Face für 130 Euro, schneidet am besten ab und bleibt selbst bei simuliertem Wolkenbruch trocken.
Testergebnisse und Performance
Wer nun denkt, dass Preissteigerungen automatisch bessere Qualität bedeuten, wird von IMTEST eines Besseren belehrt. Der Testsieger, die Morobbia 3L Jacke von Jack Wolfskin, punktet mit hoher Wasserdichtigkeit und einem Gewicht von nur 430 Gramm. Mithilfe von funktionalen Elementen wie einer helmkompatiblen Kapuze bietet sie auch Bewegungsfreiheit und Belüftungsöffnungen – allerdings ist der Reißverschluss nicht ganz so geschmeidig wie bei anderen Jacken. Die Testergebnisse zeigen eine hervorragende Gesamtbewertung von 1,1.
Weitere Modelle wie die RevolutionRace Cyclone Res. Jacket 2.0 und die Schöffel 2.5L Jacket Bohusleden M werden ebenfalls empfohlen, aber auch hier gibt es diverse Stärken und Schwächen, die je nach Nutzung entscheidend sein können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl der richtigen Regenjacke nicht nur eine Frage des Preises ist, sondern auch von individuellen Bedürfnissen abhängt. Ob man nun auf die Tchibo Jacke setzt, die in der täglichen Nutzung praktische Features für Radfahrer bietet, oder auf die leistungsstärkeren Modelle setzt, bleibt jedem selbst überlassen. Aber eines ist sicher: Wer geregnet durch die Straßen radelt, braucht vor allem eins – eine Jacke, die hält, was sie verspricht.