Zarrenthin kämpft um Sicherheit: Petition für Verkehrsberuhigung gestartet!
Zarrenthin fordert mehr Sicherheit: Petition für Verkehrsberuhigung gestartet, um Fußgänger und Kinder zu schützen.

Zarrenthin kämpft um Sicherheit: Petition für Verkehrsberuhigung gestartet!
In Zarrenthin, einem charmanten kleinen Dorf in Norddeutschland, wird der Ruf nach mehr Sicherheit und Verkehrsberuhigung laut. Viele Bewohner haben sich in einer Petition zusammengeschlossen, um ihre Anliegen Gehör zu verschaffen. Bürgermeisterin Grit Gawrich erhielt die Petition, die von zahlreichen Dorfbewohnern unterstützt wird und nun auf der Plattform Change.org veröffentlicht ist. Nordkurier berichtet, dass Zarrenthin einen besonderen Status hinsichtlich seiner Verkehrswege besitzt und in vier verschiedene Bereiche unterteilt ist: das historische Zentrum, die alten Höfe, die neuen Eigenheime und die Umgebung des Lindenwegs.
Ein geplanter Ferienhaus-Park in der Nähe wird voraussichtlich noch mehr Besucher in das ohnehin schon lebendige Dorf ziehen. Die Verkehrssituation ist allerdings alles andere als ideal. Besonders auf der Kreisstraße VG101, die von der B110 nach Loitz führt, merken die Anwohner eine hohe Verkehrsfrequenz. Dies ist nicht nur ein Problem für die Bewohner, sondern auch für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer.
Gefährliche Straßenverhältnisse
Der aktuelle Zustand der Straßen sorgt für Besorgnis, denn mehr als 50 % der Fahrzeuge auf der VG101 fahren regelmäßig über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Einige bringen es sogar auf über 100 km/h. Die Petition stellt eindringlich fest, dass die fehlenden Bürgersteige und die mangelhafte Straßenbeleuchtung den Weg zur Dorfmitte und zum Spielplatz für die Kinder gefährlich machen. “Wir wollen, dass unsere Kinder sicher spielen können”, so ein betroffener Anwohner.
Zudem sind die Straßenverhältnisse auf der Kreisstraße nicht die besten. Es gibt zahlreiche Pfützen und die Fahrbahn ist in einem schlechten Zustand. Auch der Geh- und Radweg auf dem Lindenweg zeigt sich marode und ist nicht kindersicher genug. Das dringende Bedürfnis nach einer besseren Verkehrssituation ist auch in der Petition klar formuliert: Eine verkehrsberuhigte Zone, ein Tempo-30-Limit und geeignete Gehwege werden gefordert – Maßnahmen, die die Gemeindevertretung bereits in Betracht zieht.
Ein Blick auf die Straße “Am Birkenfeld”
Zusätzlich zu den Herausforderungen in Zarrenthin ist in der Straße „Am Birkenfeld“, einer belebten Wohnstraße, die Situation ähnlich angespannt. Hier wachsen mehr als zwölf Kinder auf, die draußen spielen und mit dem Fahrrad oder Roller unterwegs sind. Leider fehlt auch hier ein Gehweg, sodass die Fußgänger auf der Fahrbahn unterwegs sein müssen, was ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellt. Anwohner fordern deshalb eine Verkehrsberuhigung, um die Sicherheit für Kinder und Fußgänger zu gewährleisten.
Die Forderungen aus dieser Petition beinhalten unter anderem die Einführung einer Tempo-30-Zone, Bodenschwellen und die offizielle Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich, was mit einer klaren Regelung zur Anpassung der Geschwindigkeit einherginge. Laut einer Studie der WHO kann bereits eine Verringerung der durchschnittlichen Geschwindigkeiten um 5 % tödliche Unfälle um bis zu 30 % reduzieren. Change.org dokumentiert diese hilfreichen Vorschläge und verdeutlicht den dringenden Bedarf an sofortigen Maßnahmen.
Die Bürgermeisterin plant, die Anliegen der Bürger an den Landkreis weiterzuleiten, da dieser für die Sicherheitsmaßnahmen zuständig ist. Zarrenthin hat in den letzten Jahren dank neuer Bebauungspläne Zuzug von jungen Familien erlebt. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Sicherheit für die wachsende Gemeinschaft im Dorf gewährleistet wird.