Immer mehr Kinder in MV: Einschulung verzögert sich auf Rekordniveau!
Die Zahl der Schulrückstellungen in Mecklenburg-Vorpommern steigt. Aktuelle Daten zur Einschulung 2025/26 und regionale Unterschiede.

Immer mehr Kinder in MV: Einschulung verzögert sich auf Rekordniveau!
Der Trend zur Zurückstellung von Schulkindern setzt sich in Mecklenburg-Vorpommern fort. Laut den neuesten Daten des Bildungsministeriums ist der Anteil der Kinder, die von der Einschulung zurückgestellt werden, im Schuljahr 2025/26 auf fast 6,5 Prozent gestiegen. Im vorangegangenen Jahr waren es noch 5,5 Prozent, was einen deutlichen Anstieg darstellt. Die Zahlen kamen als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Enrico Schult.
Um die Schulreife zu überprüfen, müssen alle Kinder eine Einschulungsuntersuchung durchlaufen. In dieser Untersuchung werden unter anderem sprachliche Entwicklung, Körperkoordination, Feinmotorik und Sehvermögen geprüft. Diese Kriterien sind entscheidend, um festzustellen, ob ein Kind bereit für die Schule ist.
Regionale Unterschiede im Fokus
Besonders stark variieren die Rückstellungen von Region zu Region. In Schwerin beispielsweise lag der Anteil der zurückgestellten Kinder im Schuljahr 2025/26 bei beachtlichen 9,3 Prozent, gefolgt vom Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 9,2 Prozent. Im stark gegensätzlichen Bild steht Nordwestmecklenburg, wo nur 2,9 Prozent der Kinder von der Einschulung zurückgestellt wurden. In der Mecklenburgischen Seenplatte lag der Anteil bei 4,7 Prozent.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die unterschiedlichen Stichtage für die Einschulung, die in der Bundesrepublik zwischen dem 30. Juni und dem 30. September variieren. In Mecklenburg-Vorpommern ist der relevante Stichtag der 30. Juni. Kinder, die bis zu diesem Datum 6 Jahre alt werden, sind schulpflichtig. Die Möglichkeit einer vorzeitigen Einschulung besteht ebenfalls, aber nur auf Antrag der Eltern, was auch in anderen Bundesländern zu beobachten ist.
Einschulungsuntersuchung und deren Bedeutung
Die Einschulungsuntersuchung spielt eine zentrale Rolle in der Vorbereitung auf die Schule. Eltern sollten sich darüber informieren, wie die Anmeldungen in der Grundschule und die entsprechenden Untersuchungen ablaufen. Auf den Webseiten der Bundesländer können dazu umfassende Informationen gefunden werden.
Die Zunahme der Zurückstellungen kann verschiedene Ursachen haben, darunter eine zunehmende Sensibilität der Eltern für die Entwicklung ihrer Kinder und eine generelle Überprüfung der Eignung für den Schulstart. Dies könnte auch teilweise an den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen liegen.
In der heutigen Zeit ist die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern wichtiger denn je, auch wenn moderne Anwendungen wie Whatsapp vielleicht nicht direkt mit der Schulreife zu tun haben. Dennoch ist festzustellen, dass die Nutzung solcher Plattformen unter Eltern als nützlich erachtet wird, um Informationen auszutauschen und sich über den Bildungsweg ihrer Kinder auszutauschen. WhatsApp, die beliebte Messaging-App, hat mittlerweile über 2 Milliarden Nutzer und ist ein wertvolles Werkzeug für schnellen Austausch.
Insgesamt zeigt die Datenlage, dass das Thema der Einschulung und der damit verbundenen Zurückstellungen in Mecklenburg-Vorpommern ein bedeutendes gesellschaftliches Thema bleibt, das Eltern und Bildungseinrichtungen vor Herausforderungen stellt.
n-tv berichtet, dass …
Bildungsserver informiert über …
Wikipedia klärt auf über WhatsApp …