EHEC in MV: Gefährliche Infektionen steigen – Das Gesundheitsrisiko!

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Mecklenburg-Vorpommern kämpft weiterhin gegen EHEC-Ausbrüche; Gesundheitsministerin gibt neue Richtlinien bekannt.

Mecklenburg-Vorpommern kämpft weiterhin gegen EHEC-Ausbrüche; Gesundheitsministerin gibt neue Richtlinien bekannt.
Mecklenburg-Vorpommern kämpft weiterhin gegen EHEC-Ausbrüche; Gesundheitsministerin gibt neue Richtlinien bekannt.

EHEC in MV: Gefährliche Infektionen steigen – Das Gesundheitsrisiko!

Die Sorgen um die EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern sind noch lange nicht vorbei. Gesundheitsministerin Stefanie Drese hat am 12. November entschieden, die Anzahl der Erkrankungen nicht mehr im Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales zu veröffentlichen, was politische Wellen geschlagen hat. Wie Nordkurier berichtet, sind seit dem Ausbruch der EHEC-Durchfallerkrankung am 11. August insgesamt 166 Fälle registriert worden, wobei 65 dieser Erkrankungen bei Kindern auftraten.

Der EHEC-Ausbruch, der die Region seit Mitte August beschäftigt, scheint vorerst gestoppt, wie das ndr meldet. Laut dem Gesundheitsminister gibt es derzeit kein aktuelles Infektionsgeschehen mehr, jedoch bleibt die Ursache für die Häufung weiterhin unklar. Experten suchen nach möglichen Lebensmitteln als Infektionsquelle, wobei der Verdacht auf eine Kontamination am Anfang der Lebensmittelproduktionsketten hinweist.

Die besorgniserregenden Zahlen

Seit dem Sommer hat sich die Situation in Mecklenburg-Vorpommern dramatisch entwickelt. Im Jahr 2024 gab es bis zur 46. Kalenderwoche 113 gemeldete EHEC-Fälle. Im laufenden Jahr ist diese Zahl im gleichen Zeitraum auf 289 Fälle mehr als verdoppelt. Dies und die bundesweiten Zahlen, wo bis zur 46. Kalenderwoche 5.814 Fälle verzeichnet wurden, zeigen, dass EHEC ein ernstzunehmendes Thema bleibt. Es ist zu beachten, dass die EHEC-Bakterien starke Zellgifte produzieren, die schwere Durchfallerkrankungen oder sogar das gefährliche hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) auslösen können, welches langfristige Nierenschäden zur Folge haben kann.

  • 166 registrierte EHEC-Fälle in MV seit August
  • 65 der Fälle betreffen Kinder
  • 289 Fälle im laufenden Jahr, deutlich höher als 2024
  • Bundesweit 5.814 EHEC-Fälle bis zur 46. Kalenderwoche

Was bedeutet das für die Bevölkerung?

Die Bildungseinrichtungen sind ebenfalls betroffen, da das Bildungsministerium Vorsorgemaßnahmen veröffentlicht hat, um Kinder und Lehrkräfte zu schützen. In Mecklenburg-Vorpommern sind infizierte Personen oft mit anderen Bundesländern in Verbindung gebracht worden, was auf eine weitreichende Problematik hinweist. Laut Informationen des BVL kann EHEC vor allem über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere unzureichend gegartes Fleisch und Rohmilchprodukte, übertragen werden. Auch der Kontakt mit Wiederkäuern, etwa in Streichelzoos, birgt Risiken.

Mit einem wachsamen Auge auf die Situation und der richtigen Hygiene können die Bürgerinnen und Bürger hoffentlich künftig EHEC-infektionen vermeiden. Es bleibt zu hoffen, dass die Ursachen bald identifiziert werden und wir alle bald wieder sorgloser durchs Leben gehen können.