Schock auf der A14: Lkw kracht in Pannen-Pkw – Brücke gefährdet!
Am 18.11.2025 ereignete sich auf der A14 bei Schwerin ein schwerer Auffahrunfall mit einem Holz-Lkw und einem Pannen-Pkw.

Schock auf der A14: Lkw kracht in Pannen-Pkw – Brücke gefährdet!
Am Dienstagvormittag, den 18. November 2025, ereignete sich auf der A14 zwischen dem Schweriner Kreuz und der Anschlussstelle Schwerin-Ost ein schwerer Verkehrsunfall. Ein mit Holz beladener Lkw prallte auf ein am Fahrbahnrand stehendes Fahrzeug, das aufgrund einer Panne dort verharrte. An der Unfallstelle gab es keinen Seitenstreifen, was die Situation zusätzlich gefährlich machte. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt, ein Betrag, der die Dimension des Vorfalls verdeutlicht. Der 27-jährige Lkw-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt, jedoch erlitt der 50-jährige Fahrer des Pkws einen Schock und musste ärztlich betreut werden. Der Unfall ereignete sich gegen 10:40 Uhr und brachte den Verkehr in der Gegend zum Stillstand.
Durch den Aufprall wurde ein Teil der Holzladung quer gegen eine Brücke geschleudert, wodurch die Statik der Brücke nun von Experten überprüft werden muss. Um die Unfallstelle zu räumen und die Straße wieder freizugeben, mussten sowohl der Lkw als auch das Pkw abgeschleppt werden. Zudem war es notwendig, die Holzladung auf ein Ersatzfahrzeug umzuladen. Aufgrund der Bergungsarbeiten wird die A14 in Fahrtrichtung Wismar bis in den späten Nachmittag gesperrt sein. Der Verkehr wird am Kreuz Schwerin umgeleitet, was zu erheblichen Verzögerungen führen kann.
Verkehrsunfälle: Ein besorgniserregender Trend
Unfälle dieser Art werfen ein Schlaglicht auf die generelle Verkehrssituation in Deutschland. Laut Statista gab es im vergangenen Jahr in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Interessanterweise ist die Zahl der Unfälle mit Sachschäden gestiegen, während die Zahl der Unfälle mit Personenschäden gleichbleibend hoch bleibt. Ein häufiges Problem: Unzureichende Abstände, nicht angepasste Geschwindigkeiten und häufig auch Alkohol am Steuer. Im Jahr 2024 führten 40% der alkoholbedingten Unfälle zu Personenschäden, was erneut die Wichtigkeit von Verkehrssicherheit unterstreicht.
Zusätzlich ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland, trotz eines Rückgangs auf 2.770 im Jahr 2024, immer noch besorgniserregend. Der Trend zeigt, dass besonders auf Autobahnen und Bundesstraßen das Risiko höher ist, in einen Unfall verwickelt zu werden. Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, beispielsweise durch bessere Infrastruktur und gestiegenes Bewusstsein bei den Verkehrsteilnehmern, sind unerlässlich, um das Ziel „Vision Zero“ — keine Verkehrstoten bis 2050 — zu erreichen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dieser Vorfall ist ein weiteres Beispiel dafür, dass auf den Straßen vorsichtiger gefahren werden muss, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Die Folgen können oft schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, nicht nur für die Direktbetroffenen, sondern für alle Verkehrsteilnehmer.
In der Zwischenzeit bleibt zu hoffen, dass sich die Situation auf der A14 bald normalisiert und der betroffene Fahrer sich schnell wieder erholt.