Heldin aus Stralsund: Zwölfjährige rettet Kleinkind und wird geehrt!
Eine 12-Jährige in Stralsund rettet einen 3-jährigen Jungen in Gefahr und wird für ihr Zivilcourage geehrt.

Heldin aus Stralsund: Zwölfjährige rettet Kleinkind und wird geehrt!
In Stralsund hat ein zwölfjähriges Mädchen einen mutigen Akt der Zivilcourage gezeigt, der möglicherweise das Leben eines dreijährigen Jungen gerettet hat. Der kleine Junge war ohne seine Eltern unterwegs und hatte sein Zuhause unbemerkt verlassen. Die Schülerin entdeckte ihn in einer kritischen Situation und handelte schnell und überlegt, indem sie den Notruf wählte, wie Bild.de berichtet. Während sie auf die Ankunft der Polizei wartete, blieb sie an einem vereinbarten Treffpunkt und kümmerte sich um den Jungen, dessen besorgte Eltern inzwischen ebenfalls Alarm geschlagen hatten.
Der Vorfall ereignete sich Mitte Dezember, die Polizei gab erst jetzt die Details bekannt. Am Montag wurde die mutige Schülerin im Hauptrevier der Polizei geehrt. Rainer Dittschlag, der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund, lobte ihr vorbildliches Verhalten und erklärte, dass solches Handeln ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage sei.
Zivilcourage im Alltag
Für viele mag eine solche Situation außergewöhnlich erscheinen, doch Zivilcourage ist etwas, das jeder zeigen kann – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Körperbau. Die Bundespolizei weist auf sechs Regeln hin, die im Umgang mit kritischen Situationen beachtet werden sollten. Regel Nummer eins betont, dass man immer helfen sollte, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Ein aufgeweckter Blick und das Ansprechen anderer Personen können oft entscheidend sein. Bei einem Übergriff ist es wichtig, die Merkmale des Täters genau zu beobachten und gegebenenfalls um Hilfe zu rufen, wie die Bundespolizei unterstreicht hier.
Der Einsatz von Zivilcourage kann nicht nur die Situation für die Betroffenen verbessern, sondern sorgt auch für ein sichereres Umfeld für alle. Die Polizei appelliert an die Bürger, wachsam zu sein und sich in verdächtigen Situationen aktiv einzubringen. Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen in Notfällen zusammenkommen, um zu helfen.
Die aktuelle Lage der Straßenkriminalität
Im Jahr 2024 registrierte die Polizei bundesweit über eine Million Fälle von Straßenkriminalität, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Dennoch gab es einen Anstieg von gefährlichen Körperverletzungen, die auf den Straßen und öffentlichen Plätzen stattfanden. Diese Zahlen zeigen, dass Zivilcourage ein immer wichtigerer Bestandteil im Kampf gegen die Kriminalität ist, wie die Polizei auf ihrer Webseite deutlich macht hier.
Mit Kampagnen wie „tu-was“ und Websites wie www.zivile-helden.de wird Zivilcourage gefördert und die Bevölkerung ermutigt, bei Beobachtungen von Gewalt oder Missständen aktiv zu werden. In unserer heutigen Gesellschaft ist es unerlässlich, dass wir füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen, um auch die Schwächsten zu schützen. Ein großes Dankeschön an die junge Heldin aus Stralsund, die mit ihrem Mut ein Beispiel setzt!