Eisige Herausforderung: Wismarer Radfahrer bezwingen die A14 im Winter!

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Wismar: Radfahrer trotzen Kälte auf Tour zur neuen A14. Entdecken Sie die winterliche Erlebnistour und Sicherheitstipps für alle Radler.

Wismar: Radfahrer trotzen Kälte auf Tour zur neuen A14. Entdecken Sie die winterliche Erlebnistour und Sicherheitstipps für alle Radler.
Wismar: Radfahrer trotzen Kälte auf Tour zur neuen A14. Entdecken Sie die winterliche Erlebnistour und Sicherheitstipps für alle Radler.

Eisige Herausforderung: Wismarer Radfahrer bezwingen die A14 im Winter!

Inmitten eisiger Temperaturen und kaltem Wind traten die Mitglieder der Wismarer Regionalgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) an, um eine Erlebnistour auf dem letzten Teilstück der A14 zu initiieren. Am heutigen Tag, dem 18. Januar 2026, begaben sich fünf mutige Radfahrer, angeführt von der engagierten Gruppenleiterin und Krankenschwester Marie-Anne Schlaberg, auf den Weg von Jesendorf bis zum nur 14 Kilometer entfernten Zubringer bei Cambs. Trotz der frostigen Bedingungen, die am 20. Dezember 2009 bis zu minus 15 Grad Celsius gesunken waren, war die Stimmung in der Gruppe bemerkenswert positiv.

Um 9 Uhr fiel der Startschuss vor dem Rathaus der Hansestadt Wismar. Zunächst machten sich die Radler auf eine Strecke von etwa 20 Kilometern über Lübow und Schimm, ehe sie die A14-Auffahrt bei Jesendorf erreichten. Nach einer gut 90-minütigen Fahrt konnten sie schließlich den neuen A14-Abzweig erreichen. Passend zur winterlichen Atmosphäre gesellte sich ein Senior aus Wismar mit seinem Liegerad zur Gruppe, während ADFC-Freunde aus Schwerin in Gegenrichtung radelten und auf halber Strecke ein Treffen geplant war. Ein Kfz-Meister aus Hohen Viecheln, der im Weihnachtsmann-Outfit auftrat, übernahm die Rolle des Pannenhelfers – ein schöner Moment der Gemeinschaft und Solidarität.

Sicherheit und Vorbereitung im Winter

Der Erfolg dieser Unternehmung war nicht nur der Entschlossenheit der Teilnehmer geschuldet, sondern auch der respektvollen Auseinandersetzung mit den winterlichen Bedingungen. Radfahrer sind schließlich ungeschützte Verkehrsteilnehmende, die keinerlei Knautschzone besitzen. Laut den Empfehlungen des ADFC ist umsichtiges Verhalten unerlässlich, weshalb die Teilnehmer ihr Fahrverhalten an die jeweiligen Bedingungen anpassten. Vorausschauendes Fahren wurde großgeschrieben, und Abbiegen wurde durch Handzeichen angekündigt, um die Sicherheit aller Beteiligten zu erhöhen.

Besonders wichtig im Winter sind winterfeste Fahrräder, schützende Kleidung und ein angepasstes Fahrverhalten. Der ADAC weist darauf hin, dass gute Winterreifen und eine funktionierende Beleuchtung essentiell sind. Empfehlenswert ist das Tragen von wetterfester und heller Kleidung, wodurch die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöht wird. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist das Zwiebelprinzip beim Kleiden durchaus hilfreich, um schnell auf Temperaturänderungen reagieren zu können. E-Bikes und Pedelecs benötigen zudem besondere Aufmerksamkeit, insbesondere bei der Pflege der Batterie, die immer bei Zimmertemperatur geladen werden sollte.

Ein positives Fazit

Die Radfahrer genossen die Fahrt auf dem frischen Asphalt, der ihnen ohne Behinderungen zur Verfügung stand. Glücklicherweise kehrten alle wohlbehalten zurück, und die Teilnehmer zollten einander großen Respekt für die körperliche Leistung, die unter solch herausfordernden winterlichen Bedingungen erbracht wurde. Unterstützt von den Mitarbeitern des Straßenbauamtes Schwerin war die Durchführung dieser Tour nicht nur ein weiterer Schritt zur Vollständigkeit der A14, die die Landeshauptstadt durchgehend mit der A20 und A24 verbindet, sondern gab auch ein starkes Signal für die Radfahrgemeinschaft in der Region.

So zeigt sich: Auch wenn es kalt wird, gibt es für leidenschaftliche Radfahrer immer etwas zu gewinnen – sei es das Gefühl von Freiheit auf zwei Rädern oder das Erlebnis, die eigene Fitness auch in der kältesten Jahreszeit auf die Probe zu stellen.