Abstiegskampf! Eintracht Braunschweig nach Niederlage gegen Hertha in der Krise
Eintracht Braunschweig rutscht nach einer Niederlage gegen Hertha BSC auf Platz 17 der 2. Bundesliga. Fehlende Torgefahr und kritische Heimspiele stehen bevor.

Abstiegskampf! Eintracht Braunschweig nach Niederlage gegen Hertha in der Krise
Die Krise bei Eintracht Braunschweig zeigt sich in aller Deutlichkeit: Mit einer 0:1-Niederlage gegen Hertha BSC ist die Mannschaft auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. Nach 13 Spielen mussten die Braunschweiger bereits neun Niederlagen hinnehmen und finden sich in der untersten Tabellenhälfte der 2. Bundesliga wieder. Als große Belastung erwies sich nicht nur die eigene Niederlage, sondern auch der gleichzeitig erzielte Sieg von Dynamo Dresden gegen den VfL Bochum, der die Eintracht weiterhin unter Druck setzt.
Die Partie gegen die Hauptstädter war zwar einige Zeit ausgeglichen, doch unglücklicherweise vergaben die Braunschweiger eine große Möglichkeit, um die Führung zu übernehmen. Marten Winkler erzielte in der zweiten Halbzeit das entscheidende Tor für Hertha, was die vierte Niederlage in Folge für die Blau-Gelben besiegelte. Für Aufsichtsratsmitglied und Trainer Heiner Backhaus ist besonders die mangelnde Effizienz vor dem Tor ein Dorn im Auge. „Wir haben guten Fußball gespielt, aber im Ergebnissport zählt nur das Resultat“, gab Kapitän Sven Köhler zu bedenken.
Die Herausforderungen der kommenden Spiele
Mit nur drei Punkten Abstand zum Schlusslicht 1. FC Magdeburg sieht die Situation für Eintracht Braunschweig zunehmend kritisch aus. „Wir müssen unbedingt Punkte sammeln“, betont Köhler. Die nächsten beiden Heimspiele gegen den 1. FC Kaiserslautern und Holstein Kiel sind entscheidend, um den Abwärtstrend zu stoppen. Die anhaltenden Niederlagen könnten nicht nur die Fans frustrieren, sondern auch eine Diskussion über die Trainerposition Backhaus anheizen. „Wir müssen die falschen Entscheidungen im Sechzehner abstellen“, erklärte er.
In dem Schlamassel zeigt sich, dass die Eintracht nicht nur an sich selbst arbeiten muss, sondern auch eine schnelle Lösung finden muss, um der bedrohlichen Lage zu entkommen. Schließlich ist der Druck gewaltig; der Fehlstart in den Jahresendspurt lässt keinen Raum für Fehler. Dennoch sind die Spieler überzeugt davon, dass ihre Leistung bald die ersehnten Punkte nach sich ziehen wird. Ob dies bei den kommenden Spielen gelingt, bleibt abzuwarten. Der Druck wird gefühlt höher – da liegt was an!
Bleibt zu hoffen, dass die Eintracht in den entscheidenden Spielen gegen Kaiserslautern und Kiel die Wende schafft, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Andernfalls könnte das, was heute noch in der Theorie gute Ansätze zeigt, schnell in bittere Realität umschlagen.