Vorwurf: Iranische Spionin an der TU Braunschweig enttarnt!
Vorwürfe gegen Mitarbeiterin der TU Braunschweig: Verbindung zum iranischen Regime und Meldungen kritischer Personen an den Sicherheitsapparat.

Vorwurf: Iranische Spionin an der TU Braunschweig enttarnt!
In einer brisanten Affäre an der Technischen Universität Braunschweig erhebt der Menschenrechtsaktivist Behrouz Asadi schwere Vorwürfe gegen eine Mitarbeiterin der Universität. Asadi, der für die Organisation „Woman Life Freedom Germany e. V.“ spricht, beschuldigt die Mitarbeiterin, die Positionen des iranischen Regimes zu vertreten und kritische Stimmen innerhalb der Universität an die Sicherheitsbehörden in Teheran weiterzugeben. Dies geschieht laut Asadi über direkte Verbindungen zum iranischen Regime. Auf Anfragen zu den Vorwürfen reagierte die betroffene Mitarbeiterin bisher nicht, und die TU Braunschweig hat das Thema weder bestätigt noch kommentiert.
Asadi, der sich jahrelang für Flüchtlinge und Menschenrechte eingesetzt hat und im letzten Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, berichtet, dass im Rahmen eines offenen Briefes Namen von „kritischen Personen“ weitergegeben worden seien. Dies könnte erhebliche Gefahr für deren Familien im Iran bedeuten. Die TU Braunschweig und das niedersächsische Wissenschaftsministerium wurden über die Vorwürfe informiert. Während die Universität die Hinweise ernst nimmt und prüft, bleibt unklar, wie die Situation sich entwickeln wird.
Ein gefährliches Spiel
Dass die Lage ernst ist, beweisen die aktuellen Geschehnisse im Iran selbst. Seit Ende Dezember 2025 gehen die Menschen gegen die Repressionen und die gewaltsamen Menschenrechtsverletzungen auf die Straße. Berichte sprechen von mindestens 734 Toten, andere Quellen sprechen sogar von bis zu 12.000 Toten, die durch die Sicherheitskräfte in diesen Protesten zu beklagen sind. Amnesty International warnt zudem vor der ersten Hinrichtung eines Demonstranten. Die Sicherheitskräfte machen ernst, und Internetsperren erschweren es, zu verifizieren, was in Iran wirklich passiert. Die propagierte staatliche Souveränität wird oft missbraucht, um internationale Kritik an den massiven Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden und als „innere Angelegenheit“ darzustellen. Doch das Völkerrecht kennt keine Grenzen für Menschenrechte.
Laut Menschenrechtsorganisationen, wie Iran Human Rights (IHRNGO), sind die Proteste eine direkte Folge der katastrophalen wirtschaftlichen Lage des Landes und des dramatischen Wertverlusts der iranischen Währung. Die Menschen fordern Demokratie, Freiheit und ein Ende der Unterdrückung. Das Regime, gefangen in der eigenen Brutalität, gerät zunehmend unter Druck.
Folgen für die internationale Gemeinschaft
Für die internationale Gemeinschaft stellt sich die Frage: Wie kann auf diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen reagiert werden? Mögliche Maßnahmen gegen das iranische Regime wären die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation, der Abbruch diplomatischer Beziehungen oder das Einfrieren von Vermögenswerten. Es wird deutlich, dass die Durchsetzbarkeit völkerrechtlicher Normen durch politische Blockaden und Vetorechte erschwert wird. Eine selektive Anwendung des Völkerrechts gefährdet dessen Credibility.
Behrouz Asadi spricht in seinem Brief für die Studenten, die – wie viele im Iran – aus Angst vor Repressionen schweigen. Die Ereignisse in Braunschweig werfen ein grelles Licht auf die Mechanismen der Unterdrückung, die über nationalstaatliche Grenzen hinauswirken und auch hierzulande präsent sind. All dies geschieht im Schatten des iranischen Regimes, dessen System aus Repression und Gewalt weiterhin unverschämt mit internationalen Menschenrechtsansprüchen bricht.
Es bleibt zu hoffen, dass die TU Braunschweig und die betroffenen Stellen die beschleunigte Ernsthaftigkeit der Situation erkennen und entsprechend handeln. Denn eines ist klar: Die Stimme der Unterdrückten darf nicht verstummt werden – weder in Deutschland noch im Iran.
Aktuelle Informationen zu diesen Vorfällen und den Protesten im Iran finden Sie auf haz.de und lto.de.