Blitzer-Bilanz 2025: Fast 40.000 Geschwindigkeitsverstöße in Hameln!

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Der Landkreis Hameln-Pyrmont veröffentlicht die Blitzerbilanz 2025: Rückgang der Geschwindigkeitsverstöße und neue Überwachungsanlagen.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont veröffentlicht die Blitzerbilanz 2025: Rückgang der Geschwindigkeitsverstöße und neue Überwachungsanlagen.
Der Landkreis Hameln-Pyrmont veröffentlicht die Blitzerbilanz 2025: Rückgang der Geschwindigkeitsverstöße und neue Überwachungsanlagen.

Blitzer-Bilanz 2025: Fast 40.000 Geschwindigkeitsverstöße in Hameln!

Das Jahr 2025 endete für den Landkreis Hameln-Pyrmont mit einer aufschlussreichen Bilanz zur kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung. Neueste Auswertungen zeigen, dass die Zahlen der Geschwindigkeitsverstöße im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. So wurden insgesamt 14.054 Verstöße durch mobile Anlagen und beeindruckende 39.749 durch semi-mobile Anlagen erfasst, wie radio-aktiv.de berichtet. Ein Blick auf diese Zahlen zeigt, dass die Maßnahmen zur Überwachung der Verkehrssicherheit Wirkung zeigen.

Im letzten Jahr wurde auch eine neue kombinierte Anlage zur Messung von Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstößen in Betrieb genommen. Diese Anlage registrierte seit ihrer Einführung am 26. November 2025 bereits 837 Geschwindigkeitsverstöße sowie 57 Rotlichtverstöße seit dem 17. Dezember 2025. Das bietet nicht nur einen besseren Überblick, sondern trägt auch zur Verkehrssicherheit bei.

Messorte mit den höchsten Verstößen

Die täglichen Verstöße sind besonders an bestimmten Orten explizit sichtbar. So führt die B 1/Wangelister Straße in Hameln mit 192 Verstößen pro Tag das Ranking an, gefolgt von der B 217/Hachmühlen in Bad Münder mit 112 und der B 1/B83 Pyrmonter Straße in Hameln mit 103 Verstößen pro Tag. Das verdeutlicht, wo die größten Probleme im Verkehrsfluss liegen. Zudem wurden im vergangenen Jahr insgesamt 246 Fahrverbote im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsverstößen sowie 460 allgemeine Fahrverbote aufgrund erheblicher Verstöße ausgesprochen.

Einnahmen und Ausgaben

Die finanziellen Aspekte der Geschwindigkeitsüberwachung sind ebenfalls bemerkenswert. Insgesamt fließen rund 2,4 Millionen Euro aus den kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in die Kassen der Stadt. Dies steht jedoch auch in Zusammenhang mit den Kosten für Personal, Miete, Wartung und Versicherung der Messanlagen, die nicht unerheblich sind. Die höchste Geldbuße aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes betrug in der letzten Bilanz satte 2.000 Euro, welche bei einem schwerwiegendsten Verstoss von 132 km/h in einer 50 km/h-Zone in der Bahnhofstraße Bad Pyrmont verhängt wurde.

Die Überwachung der Geschwindigkeiten im Landkreis erfolgt mit mobilen, geeichten Systemen, die an relevanten Stellen installiert und mit Fahrbahnmarkierungen ausgerichtet sind. Das Messpersonal ist qualifiziert und sorgt dafür, dass die Daten für beweissichere Geschwindigkeitsmessungen genutzt werden können. Wie auf hameln-pyrmont.de nachzulesen ist, wird der Halter des Fahrzeugs beim Kraftfahrtbundesamt ermittelt, sollten es zu Geschwindigkeitsüberschreitungen kommen. Messfotos spielen hier eine zentrale Rolle, denn sie helfen, den Fahrer zu identifizieren und etwaige Rechtsüberprüfungen durchzuführen.

Die Diskussion rund um die Geschwindigkeitsüberwachung ist in Deutschland breit gefächert. Kritiker äußern, dass oft wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Dennoch, die Maßnahme hat das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und nicht zuletzt auch die Einhaltung der Verkehrsregeln zu fördern. Historisch gesehen hat sich die Technik der Geschwindigkeitsmessung seit den ersten Radargeräten durch Telefunken im Jahr 1956 und deren Einsatz bis heute kontinuierlich weiterentwickelt, was eine größere Genauigkeit und Effizienz verspricht, wie Wikipedia darstellt.