Unbekannter schubst E-Scooter-Fahrer in Hildesheim – schwere Verletzungen!

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Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde in Hildesheim schwer verletzt. Polizei sucht Zeugen des Vorfalls bei einer Bushaltestelle.

Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde in Hildesheim schwer verletzt. Polizei sucht Zeugen des Vorfalls bei einer Bushaltestelle.
Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde in Hildesheim schwer verletzt. Polizei sucht Zeugen des Vorfalls bei einer Bushaltestelle.

Unbekannter schubst E-Scooter-Fahrer in Hildesheim – schwere Verletzungen!

In Hildesheim kam es am 11. November zu einem schweren Vorfall, der die Sicherheit auf den Straßen erneut ins Licht rückt. Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer erlitt bei einem Unfall erhebliche innere Verletzungen. Das Unglück ereignete sich gegen 13:10 Uhr auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg in Richtung Kennedydamm, direkt an einer Bushaltestelle vor einer Fahrschule.

Der junge Fahrer war dabei, einem Mann und dessen Begleiterin auszuweichen, als der Unbekannte ihn plötzlich schubste. Der Sturz führte zu den schweren Verletzungen, die den jungen Mann ins Krankenhaus brachten, nachdem er aufgrund starker Schmerzen einen Rettungswagen gerufen hatte. Der Vorfall ereignete sich in einer Nähe, die von vielen Fußgängern und Radfahrern frequentiert wird, was die Bedenken bezüglich der Sicherheit im Straßenverkehr weiter verstärkt.

Zeugen gesucht

Die Polizei Hildesheim hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen des Vorfalls. Der unbekannte Schubser wird als etwa 40 Jahre alt, ohne Bart und Hochdeutsch sprechend beschrieben. Er trug eine Bomberjacke. Seine Begleiterin, ebenfalls in den Vierzigern, war etwa 1,80 Meter groß, hatte braune Haare und war mit einem langen blauen Mantel sowie weißen Turnschuhen bekleidet.

Besonders wichtig für die Ermittlungen ist ein Schüler, der nach dem Unfall mit dem E-Scooter-Fahrer sprach. Die Polizei bittet ihn, sich zu melden – er hat dunkelblonde oder hellbraune Haare und soll einen Verband am Fuß getragen haben, da er auf Krücken ging. Auch ein Mann in einer gelben Warnweste, der mit einem grauen Caddy in der Nähe der Unfallstelle war, könnte mehr Informationen haben.

Die steigenden Zahlen der E-Scooter-Unfälle

Dieser Vorfall erinnert an die steigenden Unfallzahlen im Bereich der E-Scooter-Nutzung. Laut einer aktuellen Statistik gab es 2024 insgesamt 12.000 Unfälle mit E-Scootern, was einen Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Tragischerweise verloren 27 Menschen bei E-Scooter-Unfällen ihr Leben, die Mehrheit davon waren selbst auf den Rollern unterwegs. Die häufigsten Ursachen für solche Unfälle sind die falsche Benutzung von Fahrbahnen oder Gehwegen sowie das Fahren unter Alkoholeinfluss.

Der E-Scooter erfreut sich einer großen Beliebtheit, speziell unter jüngeren Fahrern. Fast die Hälfte der verunglückten Fahrer war unter 25 Jahren. Besorgniserregend ist, dass viele Nutzer von geliehenen E-Scootern keine Helme tragen und häufig auf Gehwegen fahren, was das Risiko von Unfällen nicht nur für sie, sondern auch für Passanten erhöht. Dennoch ist es wichtig, die Vorteile dieser elektrischen Fortbewegungsmittel zu betonen, die eine umweltfreundliche Alternative im urbanen Verkehr darstellen.

Die Polizei Hildesheim ist für Hinweise zu dem Vorfall unter der Telefonnummer 939-115 erreichbar, und jeder, der etwas Beobachtenswertes zu einem Vorfall beitragen kann, wird ermutigt, sich zu melden.

Es bleibt zu hoffen, dass solche erschreckenden Vorfälle dazu führen, dass sowohl die Nutzer als auch die Verkehrsteilnehmer sensibler für die Gefahren im Straßenverkehr werden.

Weitere Details zu den rechtlichen Aspekten und Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit E-Scootern finden Sie auch bei Hildesheimer Allgemeine, Informationen zur Verwendung von E-Scootern sind zudem auf Tagesschau zu finden.