VfL Wolfsburg: Klare Sicht für Fans – Sicherheit ohne Übergriffigkeit!
Der VfL Wolfsburg begrüßt die Klarstellungen von DFL und DFB zur Stadion-Sicherheit und Fankultur am 24.11.2025.

VfL Wolfsburg: Klare Sicht für Fans – Sicherheit ohne Übergriffigkeit!
In einer Zeit, in der die Diskussion um die Sicherheit im Fußball an Brisanz gewinnt, hat der VfL Wolfsburg klare Position bezogen. Der Verein begrüßt die kürzlich erfolgten Klarstellungen von DFL und DFB, die während der DFL-Mitgliederversammlung und der Innenministerkonferenz geäußert wurden. Diese Einordnungen sind ein wichtiger Schritt, um ein Zeichen für Verhältnismäßigkeit und den Erhalt der Fan- und Fußballkultur in Deutschland zu setzen. Der VfL Wolfsburg lehnt sowohl flächendeckende Reduzierungen von Gästekontingenten bei Risikospielen als auch die verpflichtende Personalisierung von Tickets kategorisch ab, da diese Maßnahmen friedliche Fans unverhältnismäßig belasten würden, wie die Vereinsführung in einer Stellungnahme erklärt hat.
Besonders Augenmerk legt der VfL auf die Beibehaltung lokaler Stadionverbotskommissionen, die individuelle Situationen genau kennen und somit gezielt handeln können. Es wird betont, dass die geplante zentrale Aufsicht auf DFB-Ebene nicht die lokale Expertise ersetzen soll. Statt pauschaler Stadionverbote setzt der Verein auf Dialog, Prävention und die Partnerschaft mit Fanprojekten und Stadionallianzen. „Sicherheit und Fanfreundlichkeit müssen Hand in Hand gehen“, so die Vereinsleitung weiter.
Gespräche zur Sicherheit im Fußball
Am 12. November 2025 fand eine Sitzung der Bund-Länder-offenen-Arbeitsgruppe (BLoAG) statt, an der neben Vertretern von DFB und DFL auch Mitglieder der Politik und der Polizei teilnahmen. Ziel der Gespräche ist es, die Sicherheit in Fußballstadien zu verbessern und gleichzeitig die Anzahl der Polizeieinsatzstunden zu reduzieren. Die Fankultur ist eine tragende Säule des deutschen Fußballs, wie auch offizielle Statistiken zeigen. Dennoch wird die Fankultur derzeit durch Gewaltbereitschaft seitens einzelner Täterschaften sowie drohende behördliche Maßnahmen gefährdet, die viele Anhänger treffen könnten, so die Stellungnahme von dfl.de.
In diesem Kontext lehnen DFB und DFL kollektive Maßnahmen, die von der Innenpolitik gefordert werden, entschieden ab. Diese, so die Argumentation, würden die Stadionsicherheit nicht verbessern und könnten von den Fans schwer nachvollzogen werden. Der Focus liegt stattdessen darauf, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl die Sicherheit erhöhen als auch das positive Stadionerlebnis für die Fans bewahren. Einigkeit herrscht darüber, dass Prävention und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten essenziell sind.
Positive Fankultur stärken
Der Austausch von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Geschäftsführer Marc Lenz in der Sondersitzung der Kommission für Fans unterstreicht den gemeinsamen Willen, die positive Fankultur als wichtigen gesellschaftlichen Faktor zu stärken. Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass Fußball eine verbindende Kraft in der Gesellschaft darstellt und die positiven Elemente der Fankultur unverzichtbar für die Demokratie sind. Im Rahmen dieser Bemühungen wird auch die Anzahl der Fanbeauftragten erhöht, um den Kommunikationsfluss zwischen Fans und Vereinen zu fördern.
Der VfL Wolfsburg spricht sich eindeutig für eine lebendige, sichere und offene Fankultur aus, in der die Rechte der Fans respektiert werden und die Sicherheit der Stadionbesucher nicht auf Kosten des Spielvergnügens geht. In diesem Sinne wird die Unterstützung von Maßnahmen, die Dialog und Prävention im Mittelpunkt stellen, als unerlässlich erachtet.