SPD-Wechsel: Ulf Kämpfer als neuer Hoffnungsträger für Schleswig-Holstein!
Serpil Midyatli kündigt Rückzug als SPD-Landeschefin an; Ulf Kämpfer soll Nachfolger werden. Aktuelle Nachrichten aus Schleswig-Holstein.

SPD-Wechsel: Ulf Kämpfer als neuer Hoffnungsträger für Schleswig-Holstein!
In Schleswig-Holstein tut sich gerade einiges, das lokale Politikszenario könnte bald eine neue Wendung nehmen. Serpil Midyatli, die Landeschefin der SPD, gab bekannt, dass sie von ihrem Posten zurücktritt. Dies eröffnet Ulf Kämpfer, dem Oberbürgermeister von Kiel, eine spannende Möglichkeit, die im Gespräch ist. Laut NDR wird Kämpfer als potenzieller Nachfolger gehandelt und könnte in diesem Zusammenhang als Spitzenkandidat der Nord-SPD für die Landtagswahl 2027 ins Rennen gehen. Midyatli betont, dass es dringend notwendig sei, die Kräfte zu bündeln, um wieder an die Regierung zu gelangen.
Ulf Kämpfer, der am 16. Juni 1972 in Eutin geboren wurde, ist seit März 2014 als Oberbürgermeister in Kiel tätig. Er hat nicht nur in seiner politischen Karriere, die ihm große Anerkennung eingebracht hat, bewiesen, dass er ein gutes Händchen für Entscheidungsfindungen hat, sondern auch durch seine akademischen Errungenschaften, die ihn sogar an renommierte Universitäten in Göttingen, Galway und New York führten. Vor seinem Amt als Oberbürgermeister war Kämpfer unter anderem als Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Kabinett aktiv.
Kämpfers politische Laufbahn
Ulf Kämpfer ist kein Unbekannter in der politischen Landschaft Schleswig-Holsteins. Er wurde mit beeindruckenden 63,1 Prozent der Stimmen zum Oberbürgermeister von Kiel gewählt und konnte 2019 mit 65 Prozent wiedergewählt werden. Diese Erfolge verdankt er vor allem seiner Fähigkeit, pragmatische Lösungen zu finden und die Bürger*innen mitzunehmen. Seit seiner Rückkehr nach Kiel im Jahr 2001, wo er seiner Frau Anke folgte, hat er sich stark in den politischen und sozialen Belangen der Stadt engagiert.
Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
In der letzten Zeit hat die Region allerdings auch mit Herausforderungen zu kämpfen. Ein Unfall im Kreis Pinneberg sorgte für Aufsehen: An einem unbeschrankten Bahnübergang kam es zur Kollision zwischen einem Zug und einem Auto, wobei der Autofahrer die rote Ampel missachtet hatte. Glücklicherweise wurde der Beifahrer nur leicht verletzt, die Bahnstrecke blieb jedoch mehrere Stunden gesperrt.
Ein weiteres Thema, das viele Kieler*innen beschäftigt, ist die Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Dienstag in Kiel-Holtenau stattfinden soll. Rund 180 Haushalte müssen während dieser Zeit ihre Wohnungen verlassen, da der Nord-Ostsee-Kanal ab 10 Uhr für Ein- und Ausfahrt in die Schleuse gesperrt ist.
Auf positiver Seite wurde das deutsch-dänische Projekt “Flashlight” ins Leben gerufen, das auf die Verbesserung des Bevölkerungsschutzes in der Grenzregion abzielt und gemeinsam von den Rettungsdiensten durchgeführt wird. Dieses Vorhaben wird von der EU mit zwei Millionen Euro gefördert und zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ist.
Zu guter Letzt sorgte eine Bombendrohung im Lübecker Fraunhofer-Institut für Nervosität, doch die Polizei konnte Entwarnung geben; es wurde kein verdächtiges Objekt gefunden und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Zum Wetter in Schleswig-Holstein bleibt zu sagen, dass wir heute zunächst mit Schauern rechnen müssen, bevor es später überwiegend trocken wird. Die Temperaturen werden zwischen 11 und 12 Grad liegen – das heißt, warm anziehen ist angesagt!