Bau des neuen Gefahrenabwehrzentrums in Greifswald startet bald!

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Greifswald errichtet ein neues Gefahrenabwehrzentrum für schnelle Krisenreaktion. Baubeginn ist am 31.08.2025.

Greifswald errichtet ein neues Gefahrenabwehrzentrum für schnelle Krisenreaktion. Baubeginn ist am 31.08.2025.
Greifswald errichtet ein neues Gefahrenabwehrzentrum für schnelle Krisenreaktion. Baubeginn ist am 31.08.2025.

Bau des neuen Gefahrenabwehrzentrums in Greifswald startet bald!

In Greifswald, am Montag, dem 31. August 2025, beginnen die Bauarbeiten für ein modernes Gefahrenabwehrzentrum (GAZ), das auf dem Gelände des Landratsamtes Vorpommern-Greifswald in der Feldstraße entstehen wird. Dies geht aus einem Bericht von NDR hervor, der die Bedeutung des Projekts und die neuesten Entwicklungen beleuchtet. Die Vorbereitungen, die eine Woche lang das bisher als Parkplatz genutzte Gelände umfassen, sind inzwischen abgeschlossen und das Areal ist eingezäunt.

Das neue Zentrum wird auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern ein dreigeschossiges Gebäude beherbergen. Es wird nicht nur die integrierte Leitstelle der Region aufnehmen, sondern auch Rettungsdienste, den Telenotarzt sowie die Brandschutzzentrale. Mit geschätzten Baukosten von rund 34 Millionen Euro soll dieses Zentrum alle Blaulicht-Kräfte bündeln und damit die Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit im Katastrophenfall verbessern, erzählt die Nachrichtenagentur für Mecklenburg-Vorpommern.

Ein wichtiger Schritt für den Katastrophenschutz

Der Bau des Gefahrenabwehrzentrums ist eine direkte Antwort auf die steigenden Anforderungen im Katastrophenschutz, die unter anderem durch die globalen Herausforderungen wie die COVID-19-Pandemie und den Klimawandel verstärkt werden. So berichten zahlreiche internationale Institutionen, darunter auch die GIZ, dass Katastrophenereignisse wie Überschwemmungen und Erdbeben langfristige gesellschaftliche Auswirkungen haben und oft die verletzlichen Gruppen am stärksten treffen.

Das Greifswalder Projekt stellt sicher, dass die Region besser auf solche Notfälle vorbereitet ist. Der Zusammenzug aller Einsatzkräfte an einem Ort fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und optimiert die Abläufe im Ernstfall. Zuvor standen die verschiedenen Blaulicht-Organisationen häufig vor der Herausforderung, koordiniert und schnell zu handeln, was in Notsituationen von essenzieller Bedeutung ist.

Parkmöglichkeiten und Verkehrsfluss

Mit dem Baubeginn wird auch die Parkplatzsituation am Landratsamt verändert. Der Parkplatz wird für Fremdparker gesperrt, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten und um sicherzustellen, dass genügend Platz für die Einsatzfahrzeuge zur Verfügung steht. Anwohner und Besucher mussten sich bisher auf die gelegentlich verfügbaren Parkplätze einstellen, was nun nicht mehr der Fall sein wird – insbesondere, da nur noch wenige Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter und Besucher des Landratsamtes vorhanden sein werden. Zudem wird das Gelände außerhalb der Öffnungszeiten geschlossen.

Dieses umfassende Projekt soll weit über die Grenzen Greifswalds hinaus Auswirkungen haben. Die GIZ hebt hervor, dass gut strukturiertes Katastrophenrisikomanagement von großer Bedeutung ist. Es ermöglicht eine bessere Risikovermeidung, was letztendlich dazu beiträgt, die Risiken bei der urbanen Entwicklung und anderen wirtschaftlichen Planungen adäquat zu berücksichtigen. In diesem Sinne wird das neue Gefahrenabwehrzentrum nicht nur ein Gebäude, sondern auch ein Mittel für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Sicherheitsarchitektur in Mecklenburg-Vorpommern sein.