Heimniederlage für HSG Varel: Nervosität stoppt Aufsteiger-Träume!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am
Impressum · Kontakt · Redaktionskodex

HSG Varel verliert gegen VfL Fredenbeck im Aufsteigerduell der 3. Liga mit 28:33 und kämpft um den Aufstieg in der kommenden Saison.

HSG Varel verliert gegen VfL Fredenbeck im Aufsteigerduell der 3. Liga mit 28:33 und kämpft um den Aufstieg in der kommenden Saison.
HSG Varel verliert gegen VfL Fredenbeck im Aufsteigerduell der 3. Liga mit 28:33 und kämpft um den Aufstieg in der kommenden Saison.

Heimniederlage für HSG Varel: Nervosität stoppt Aufsteiger-Träume!

Im ersten Heimspiel nach dem Aufstieg in die Dritte Liga musste die HSG Varel einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen den VfL Fredenbeck verlor die Mannschaft von Trainer Arek Blacha am späten Samstagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle mit 28:33 (12:13). Knapp 740 Zuschauer hatten das Aufsteigerduell verfolgt und sahen eine Partie, die von Nervosität und vielen Ungenauigkeiten geprägt war. Blacha selbst bezeichnete die Nervosität seiner Spieler als Hauptgrund für die Niederlage und bemängelte sowohl die ineffiziente Angriffsleistung als auch die Probleme in der Abwehr, die für großen Unmut sorgten.

Von Beginn an war es ein enge Kiste. Varel gelang es, kurzzeitig mit 3:2 in Führung zu gehen (10. Minute), ehe Fredenbeck das Zepter übernahm. Die Gäste setzten sich im Laufe der ersten Halbzeit mehrmals auf drei Tore ab, die höchste Führung verzeichneten sie mit 9:12 in der 26. Minute. Fredenbecks Offensivkraft, insbesondere die Rückraumspieler, ließen Varels Abwehr immer wieder alt aussehen. Torhüter Frederick Lüpke zeigte in der ersten Hälfte mehrere starke Paraden, konnte jedoch die schleichende Dominanz der Fredenbecker nicht verhindern.

Der Spielverlauf

Die Begegnung nahm in der zweiten Halbzeit eine Wendung, als Varel kurzzeitig sogar mit 14:13 in Führung ging (32. Minute). Doch dieser Schwung schwand schnell, als Luca de Boer in der 40. Minute die Rote Karte erhielt. Dies war ein schwerer Schlag für das Team, welches trotz aller Bemühungen den Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Der Endstand von 28:33 wurde durch das unaufhörliche Drängen der Fredenbecker besiegelt, die von ihrem Trainer Matthias Steinkamp für ihre Leistung gelobt wurden.

In der letzten Saison noch mit einer beeindruckenden Serie von 12 Siegen und einem Remis in der Regionalliga, merkt man der HSG Varel die Umstellung auf das neue Niveau der Dritten Liga an. Doch jede Niederlage birgt auch Lernpotenzial. „Wir müssen noch stärker an unserer Mentalität arbeiten“, so Blacha nach dem Spiel. Die HSG wird am kommenden Samstag gegen die TSG A-H Bielefeld erneut antreten und hat die Chance, Wiedergutmachung zu leisten.

Ein Blick auf die Liga

Hierbei gilt es anzumerken, dass die Dritte Liga sehr Konkurrenz stark ist. In dieser Liga kämpfen die Teams in Hin- und Rückrunde um die besten Platzierungen, die letztlich den Aufstieg zur Folge haben können. Die ersten beiden Plätze jeder Staffel qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde, aus der insgesamt zwei Aufsteiger hervorgehen.DHB informiert zudem, dass die drei Letztplatzierten jeder Staffel in die Regionalligen absteigen. Ein unerfreuliches Szenario, das die Wogen in Varel aufwühlen könnte, sollte sich die Mannschaft nicht bald stabilisieren.

Für die HSG Varel bleibt zu hoffen, dass sie aus der Niederlage lernen und in den kommenden Spielen stärker auftreten kann, um die eigenen Ambitionen im Aufstiegskampf der Dritten Liga nicht aufs Spiel zu setzen. Ein erfolgreicher Start in die neue Liga war anders gedacht, doch die kommende Begegnung bietet nun die Gelegenheit, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu setzen.