Feuerwerk verursacht Chaos: Zwei Brände in Delmenhorst nachtaktiv!
In Delmenhorst verursachten Feuerwerkskörper zwei Brände; Polizei ermittelt und sucht Zeugen nach Vorfällen am Silvesterabend.

Feuerwerk verursacht Chaos: Zwei Brände in Delmenhorst nachtaktiv!
In Delmenhorst hat das Jahr 2026 mit einem aufregenden, aber auch besorgniserregenden Auftakt begonnen. Am Abend des 1. Januar kam es gleich zu zwei Bränden, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Laut NDR mussten die Feuerwehrkräfte in beiden Fällen ausrücken, während die Polizei nun nach Zeugen sucht.
Der erste Vorfall ereignete sich in der Gerhard-Rohlfs-Straße. Zwischen 17:00 und 17:30 Uhr zündeten zwei Minderjährige legale Feuerwerkskörper im Garten eines Wohnhauses. Ein etwa acht Quadratmeter großer Bereich der Hecke geriet in Brand, konnte aber glücklicherweise von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Es gab keine Personenschäden oder weiteren Fremdschäden, wie NWZonline berichtet.
Der zweite Brand und weitere Ermittlungsschritte
Zur gleichen Zeit kam es auch in der Tilla-Matysiak-Straße zu einem weiteren Brand. Unbekannte aus einer Gruppe warfen Feuerwerkskörper in Richtung eines Balkons eines Mehrparteienhauses. Ein solcher Feuerwerkskörper landete in einer nahegelegenen Tanne, die daraufhin in Flammen aufging. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern. Interessanterweise befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls eine unbeteiligte Person auf dem Balkon, was die Lage zusätzlich gefährlich machte. Auch hier gab es keine Verletzten, jedoch leitet die Polizei nun weitere Strafverfahren ein.
Die Polizei Delmenhorst bittet alle Zeugen der beiden Vorfälle um Hinweise. Sie sind unter der Nummer (04221) 155 90 erreichbar.
Ein Blick auf die Silvesternacht
Obwohl die Situation in Delmenhorst vergleichsweise glimpflich verlaufen ist, meldeten andere Städte wie Bremerhaven und Bremen, dass ihre Einsatzkräfte mit Feuerwerk beschossen wurden, was zu einigen Verletzungen führte. In Delmenhorst hingegen war die Sylvesternacht insgesamt ruhig, abgesehen von den genannten Bränden. Einige Stimmen fordern nun eine kritische Betrachtung des Einsatzes legaler Feuerwerkskörper, da wie aus Spektrum hervorgeht, Länder wie Finnland und die Niederlande durch strenge Vorschriften ihre Silvesteropfer deutlich senken konnten.
In einer Zeit, in der immer mehr Städte über das Verbot von privaten Feuerwerken nachdenken, bleibt der Wunsch nach Sicherheit für alle Beteiligten an oberster Stelle. Es gilt, ein gutes Händchen im Umgang mit Feuerwerkskörpern zu haben und verantwortungsbewusst zu feiern. Die kommenden Tage zeigen, ob es weitere Vorfälle in Delmenhorst oder anderen städtischen Gebieten geben wird.