Lüneburg erhält zum vierten Mal das FaMi-Siegel für Familienfreundlichkeit

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Lüneburg wurde erneut mit dem FaMi-Siegel als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet, bekräftigt modernste Personalpolitik.

Lüneburg wurde erneut mit dem FaMi-Siegel als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet, bekräftigt modernste Personalpolitik.
Lüneburg wurde erneut mit dem FaMi-Siegel als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet, bekräftigt modernste Personalpolitik.

Lüneburg erhält zum vierten Mal das FaMi-Siegel für Familienfreundlichkeit

Die Hansestadt Lüneburg glänzt erneut: Für die Jahre 2025 bis 2027 hat sie zum vierten Mal in Folge das begehrte FaMi-Siegel erhalten, das sie als familienfreundliche Arbeitgeberin auszeichnet. Diese Anerkennung, wie die Uelzener Presse berichtet, würdigt das Engagement der Verwaltung für eine moderne und lebensphasenorientierte Personalpolitik. Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hebt hervor, dass Familienfreundlichkeit ein ständiger Prozess ist, der beständiger Anpassungen bedarf.

Arbeiten und Familie vereinbaren – Lüneburg macht es möglich! Die Stadt bietet ihren Mitarbeitenden eine Vielzahl an flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie großzügige Teilzeitoptionen. Die Möglichkeit, Beruf und familiäre Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren, steht hier im Mittelpunkt. So wurde beispielsweise der Anteil der Führungskräfte in Teilzeit von 18 % auf 23 % erhöht. Auch die Angebote für Homeoffice sind attraktiv: Die Zahl der Homeoffice-Arbeitsplätze hat sich in der letzten Zeit nahezu verdoppelt.

Vielfältige Unterstützung für Mitarbeitende

Was macht die Auszeichnung zum FaMi-Siegel so besonders? Ein wichtiger Aspekt ist das neu eingeführte Online-Karriereportal, das seit 2024 einen speziellen Bereich für Familienfreundlichkeit bietet. Zudem haben Mitarbeitende die Möglichkeit, jährlich bis zu fünf Tage für persönliche Fortbildung freigestellt zu werden. Dieses Engagement wird durch individuelle Sabbatical-Modelle ergänzt, die mit sozialversicherungsrechtlichem Schutz kombiniert sind.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt fördert ein respektvolles, diskriminierungssensibles Miteinander. Im Sinne eines fairen Arbeitsklimas wurde sogar eine interne Beschwerdestelle eingerichtet. „Kleine Veränderungen können große Unterschiede machen“, betont Brigitte Kaminski von der Gemeinschaftsinitiative, die hinter dem FaMi-Siegel steht. Matthias Richter-Steinke vom DGB ergänzt, dass das Siegel nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern auch einen Anreiz schafft, die Familienfreundlichkeit stetig zu hinterfragen und zu verbessern.

Gemeinsam für familienfreundliche Arbeitsbedingungen

Das FaMi-Siegel ist eine Gemeinschaftsinitiative, die unter anderem von der IHK, der Handwerkskammer und dem DGB getragen wird. Betriebe, die ebenfalls an einer Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber interessiert sind, können kostenlos eine Online-Analyse durchführen lassen. Dabei gilt es, einen umfangreichen Fragebogen auszufüllen, der die bereits bestehenden familienfreundlichen Maßnahmen im Unternehmen erfasst. Nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess erhalten die Betriebe ein exklusives Arbeitgebersiegel. Dieses kann auf der Unternehmenswebsite, in Stellenausschreibungen und anderen Kommunikationskanälen verwendet werden.

Ein weiterer Aspekt, der Lüneburgs familienfreundliche Politik prägt, sind die flexiblen Arbeitszeitmodelle. Die Nutzung von Arbeitszeitkonten erlaubt Mitarbeitenden, Überstunden und Unterstunden zu sammeln und für spätere Freistellungen oder Sabbaticals zu nutzen. Diese Modelle, wie sie unter anderem im Familienportal NRW beschrieben werden, bieten den Beschäftigten die Freiheit, ihre Arbeitszeit so zu gestalten, dass sie den aktuellen Lebensphasen gerecht wird.

Insgesamt zeigt die Hansestadt Lüneburg, dass man mit einem klugen und durchdachten Konzept viel erreichen kann, wenn es darum geht, den Mitarbeitenden ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Familie zu ermöglichen. Das FaMi-Siegel ist nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein Ansporn, die positive Entwicklung in der Stadt weiterhin voranzutreiben.