Zukunft des Hochbeetgartens in Wilhelmshaven: Kita profitiert!
Der Hochbeetgarten in Wilhelmshaven erhält durch die Wiki einen neuen Träger und sichert so die wichtige Gartengemeinschaft.

Zukunft des Hochbeetgartens in Wilhelmshaven: Kita profitiert!
Freudige Nachrichten aus Wilhelmshaven! Der Hochbeetgarten auf dem Gotthilf-Hagen-Platz hat nun einen neuen Träger gefunden: die Wiki. Diese Übernahme war dringend nötig, denn das vorherige Projekt „Wilhelms Urbanfarm“ unter der Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven läuft am 30. November aus. Ohne einen neuen Trägerschaft hätte das Gartenprojekt leider eingestellt werden müssen. Die Gartengemeinschaft ist nun erleichtert und sieht der Zukunft optimistisch entgegen, denn die neuen Rahmenbedingungen bieten eine breite Palette von Möglichkeiten.
„Wir haben ein gutes Händchen bei der Neubesetzung gehabt“, so die Einrichtungsleiterin der Kita „Südstern“, Doris Bröcker. Die Kita wird erheblich von der neuen Trägerschaft profitieren, da sie bereits Erfahrung in Garten- und Pflanzenkunde hat. Zusammen mit der Wiki wird die Kita nicht nur neue Hüpfspiele für die Innenstadt gestalten, sondern auch im Hochbeetgarten entdecken, wie Lebensmittel wachsen. Diese Lernerfahrungen gehen weit über die Kindergartenzeit hinaus.
Ein Raum für Generationen
Der Hochbeetgarten trägt dazu bei, Beziehungen zwischen den Generationen zu fördern. Neben der Kita wird auch die Gartengemeinschaft in die Pflege und Bepflanzung einbezogen. Die Wiki übernimmt die Kosten für Reparaturen, was einer nachhaltigen Zusammenarbeit zugutekommt. Solche Initiativen zeigen, wie Urban Gardening in Deutschland graue Flächen in grüne Oasen verwandeln kann, indem sie lokale Nahrungsmittelproduktion und Gemeinschaft stärken, wie auch auf Aktionstag Nachhaltigkeit ausgeführt wird.
Mit jedem Spatenstich bringt Urban Gardening auch ökologische Vorteile. Diese Gärten verbessern das Mikroklima, bieten Lebensraum für Insekten und fördern die Biodiversität in Städten. Bürger lernen dabei nicht nur, wie Pflanzen wachsen, sondern nehmen auch aktiv am Umweltschutz teil – ein Schritt in die richtige Richtung in Zeiten des Klimawandels.
Ein Netzwerk für alle
In der Zusammenarbeit zwischen der Kita „Südstern“ und der Gartengemeinschaft lässt sich die soziale Dimension des Urban Gardenings nicht übersehen. Es ermöglichen nicht nur den Austausch zwischen verschiedenen Altersgruppen, sondern auch zwischen Kulturen. Dies entspricht dem Ansatz, den Gemeinschaftsgärten in Deutschland seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert verfolgen: Orte der Begegnung und Bildung zu sein. So wird in Greenthumb Path darauf hingewiesen, wie wichtig diese Initiative für das soziale Miteinander ist.
Die Sorge um den Platz ist dabei eine der Herausforderungen, die Urban Gardening mit sich bringt. Die gegenwärtige Urbanisierung führt zur Flächenversiegelung und zum Verlust natürlicher Rückzugsräume. Dennoch zeigt die Erfahrung der Gartengemeinschaft in Wilhelmshaven, dass es gelingt, die Natur zurück in die Stadt zu holen.
Die Gartengemeinschaft bedankte sich herzlich mit Blumensträußen bei den Projektleiterinnen Juliane Heimann und Jennifer Renner. Juliane wird in Zukunft ihre Kenntnisse zur Wilhelmshaven Touristik und Freizeit einbringen. Der Hochbeetgarten ist ein Zeichen der Hoffnung und des Wandels, und die Zusammenarbeit zwischen der Kita und der Wiki wird mit Sicherheit das Lebensgefühl auf dem Gotthilf-Hagen-Platz bereichern.