Schwerer Verkehrsunfall in Mölschow: Pferd verletzt, Fahrer bleibt unversehrt!

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Schwerer Verkehrsunfall in Mölschow: 15-Jährige fiel vom Pferd, Ford kollidierte. Tier schwer verletzt, Fahrer und Reiterin unverletzt.

Schwerer Verkehrsunfall in Mölschow: 15-Jährige fiel vom Pferd, Ford kollidierte. Tier schwer verletzt, Fahrer und Reiterin unverletzt.
Schwerer Verkehrsunfall in Mölschow: 15-Jährige fiel vom Pferd, Ford kollidierte. Tier schwer verletzt, Fahrer und Reiterin unverletzt.

Schwerer Verkehrsunfall in Mölschow: Pferd verletzt, Fahrer bleibt unversehrt!

Am 30. August 2025 hat sich auf der Trassenheider Chaussee in 17449 Mölschow ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 17:00 Uhr kollidierte ein Ford Transit mit einem unkontrolliert auf die Straße laufenden Pferd. Die 15-jährige Reiterin fiel zuvor von ihrem Pferd, das von einem 48-jährigen Fahrer erwischt wurde. Glücklicherweise blieben sowohl die Reiterin als auch der Fahrer unverletzt. Das Pferd erlitt jedoch schwere Verletzungen an der Hinterhand und musste in eine Tierklinik in Krakow am See gebracht werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro, wie newsflash24.de berichtet.

Unfälle dieser Art sind in Mecklenburg-Vorpommern nicht selten. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle im Land, ein Anstieg von 4% im Vergleich zum Vorjahr. Daraus entstanden 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was etwa 8,77% der Gesamtunfälle ausmacht. Ein Großteil dieser Unfälle, nämlich 90%, führte lediglich zu Blechschäden. Die Polizei Mecklenburg-Vorpommern hebt hervor, dass alle sechs Tage ein Mensch bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt und betont die Wichtigkeit von Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Die Herausforderungen der Verkehrssicherheit

Die Statistik für 2023 gibt einen ernüchternden Ausblick auf die Verkehrssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Trotz einer rückläufigen Zahl an Schwerverletzten – ein Rückgang um 13% auf 1.105 im Vergleich zu 2022 – mussten 57 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr lassen. Dazu erklärt Innenminister Christian Pegel, dass besonders an Wochenenden wie donnerstags, samstags und sonntags häufig tödliche Unfälle geschehen. Dies werde zusätzlich durch die häufigen gefährlichen Baumunfälle verstärkt, die 47% der Verkehrstoten ausmachen.

Ähnlich besorgniserregend ist der Anstieg der Verkehrsunfälle mit E-Scootern, Fahrrädern und Wildunfällen. Es gab im Jahr 2023 insgesamt 105 verunglückte E-Scooter-Fahrer, während die Zahl der Wildunfälle auf 17.027 stieg und sich alle 31 Minuten ein solcher Vorfall ereignet. Immer mehr Menschen sind auf zwei Rädern unterwegs, jedoch wird die Infrastruktur für Radfahrer oft als unzureichend kritisiert. Das bestätigt auch Horst Krumpen vom ADFC Landesverband MV, der die Risiken für Radfahrer in stark befahrenen Bereichen als hoch einstuft.

Zukunftsausblick und neue Konzepte

Um der steigenden Verkehrsunfallrate entgegenzuwirken, hat die Landesregierung ein neues Verkehrssicherheitskonzept bis 2030 ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40% im Vergleich zu 2020 zu reduzieren. Dieses Konzept fokussiert sich unter anderem auf die sichere Nutzung von Pedelecs sowie auf eine praktische Radfahrausbildung für Kinder in der vierten Klasse. Technologischer Fortschritt soll dabei helfen, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.

In Anbetracht der steigenden Unfallzahlen und der Infrastrukturanforderungen ist es unerlässlich, dass alle Verkehrsteilnehmenden, von Autofahrern bis zu Radfahrern, vorsichtiger und verantwortungsbewusster handeln. Nur so kann die Verkehrssicherheit langfristig verbessert werden und tragische Unfälle wie der in Mölschow könnten vermindert werden. Die aktuelle Unfallstatistik zeigt, wie wichtig es ist, alle Verantwortung zu übernehmen und beugt somit weiteren Tragödien vor.