Marco Antwerpen: Ein Jahr Sperre wegen manipulativer Machenschaften!

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Marco Antwerpen, Ex-Trainer von Eintracht Braunschweig, wurde wegen Spielmanipulation vom DFB für ein Jahr gesperrt.

Marco Antwerpen, Ex-Trainer von Eintracht Braunschweig, wurde wegen Spielmanipulation vom DFB für ein Jahr gesperrt.
Marco Antwerpen, Ex-Trainer von Eintracht Braunschweig, wurde wegen Spielmanipulation vom DFB für ein Jahr gesperrt.

Marco Antwerpen: Ein Jahr Sperre wegen manipulativer Machenschaften!

Die Fußballszene in Deutschland wird derzeit von einem aufsehenerregenden Skandal erschüttert, der sich um Marco Antwerpen und seinen ehemaligen Assistenten Frank Döpper dreht. Beide Trainer, die zuletzt beim VfL Osnabrück tätig waren, wurden vom DFB-Sportgericht wegen versuchter Spielmanipulation verurteilt. Antwerpen muss ein Jahr pausieren, während Döpper für drei Monate gesperrt wurde. Wie News38 berichtet, war Antwerpen ein früherer Erfolgstrainer bei Eintracht Braunschweig, wo er den Verein 2019/20 in die zweite Bundesliga führte. Jedoch endete seine Zeit dort abrupt, als er nach dem Aufstieg entlassen wurde.

Die Vorwürfe gegen Antwerpen und Döpper kamen nach einer überraschenden Entlassung von Antwerpen beim VfL Osnabrück auf. Der DFB-Kontrollausschuss hatte ursprünglich eine härtere Strafe gefordert: 14 Monate Sperre und 3.000 Euro Geldstrafe für Antwerpen sowie eine viermonatige Sperre und 500 Euro für Döpper. Doch das Sportgericht entschied anders, und so wurde der Fall in über fünf Stunden Verhandlung beschlossen, wie die Sportschau berichtet.

Die Hintergründe der Vorwürfe

Der Kern der Anklage ist die Aufforderung durch Antwerpen, seinen Athletiktrainer Tim Schütte zu drängen, einen Spieler von Blau-Weiß Lohne, Bernd Riesselmann, von einem Einsatz abzuhalten. Riesselmann war zu diesem Zeitpunkt von Osnabrück an Lohne verliehen und wollte weiterhin spielen. Der Athletiktrainer fühlte sich laut eigenen Aussagen unter Druck gesetzt und gab an, dass es nicht sein Wunsch gewesen sei, Riesselmann zu kontaktieren. Letztlich lehnte Riesselmann die Aufforderung ab und informierte seinen Berater. Im Landespokal-Finale erzielte Riesselmann dann ein Tor beim 4:2-Sieg seines Teams, was die Absurdität der Situation nur verstärkt.

Beide Trainer hatten ihre Tätigkeiten beim VfL Osnabrück wegen der Vorfälle bereits am 27. Mai fristlos verloren, und derzeit laufen Klagen gegen diese Kündigungen. Das Arbeitsgericht wird den Fall nach einem ergebnislosen Gütetermin Mitte Dezember verhandeln, wie auch fr.de berichtet.

Nächste Schritte für Antwerpen und Döpper

Für Antwerpen und Döpper heißt es nun, die gesetzten Strafen zu akzeptieren oder eventuell Einspruch einzulegen, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Das DFB-Sportgericht zog in seiner Entscheidung die vorangegangenen Statements von Schütte und Riesselmann in Betracht und kam zu dem Schluss, dass ein unzulässiger Einfluss durch die Trainer gegeben war. Beiden pfeifen nun die Uhren im Fußballgeschäft auf eine andere Melodie, während ihre Zukunft als Trainer ungewiss bleibt.

Die Entwicklungen rund um diesen Skandal werfen einen Schatten auf die Integrität des Fußballs und zeigen, wie schnell sich die Karriere eines Trainers wenden kann. Die Fußballwelt wird gespannt verfolgen, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob Antwerpen und Döpper wieder auf die Trainerbänke zurückkehren können.