Braunschweig bleibt konsequent: Elterntaxis vor Schulen verboten!

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Am 30.08.2025 wurde ein dauerhaftes Durchfahrtsverbot für "Elterntaxis" an der Grundschule Altmühlstraße beschlossen, um die Sicherheit der Schüler zu erhöhen.

Am 30.08.2025 wurde ein dauerhaftes Durchfahrtsverbot für "Elterntaxis" an der Grundschule Altmühlstraße beschlossen, um die Sicherheit der Schüler zu erhöhen.
Am 30.08.2025 wurde ein dauerhaftes Durchfahrtsverbot für "Elterntaxis" an der Grundschule Altmühlstraße beschlossen, um die Sicherheit der Schüler zu erhöhen.

Braunschweig bleibt konsequent: Elterntaxis vor Schulen verboten!

Das Durchfahrtsverbot für sogenannte “Elterntaxis” vor der Grundschule Altmühlstraße in Braunschweig bleibt bestehen. Diese Entscheidung traf der Stadtbezirksrat Weststadt am 30. August 2025, um auch weiterhin die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Wie ndr.de berichtet, wurde das Pilotprojekt “Schulstraße” nicht nur verlängert, sondern auch durchweg positiv evaluiert. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Meinungsäußerung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften.

Das Hauptziel des Verbots ist klar: Die Reduzierung der “Elterntaxis” vor Schulen soll nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch die Sicherheit der Jugendlichen auf dem Schulweg erhöhen. Das Pilotprojekt umfasste eine zeitweise Einfahrtssperre für Autos in der Altmühlstraße, die von Ende der Osterferien bis zu den Sommerferien jeweils eine halbe Stunde vor Schulbeginn galt.

Nachhaltige Lösungen für sichere Schulwege

Die Umgestaltung zu Hol- und Bringzonen in der Nähe der Schule stellt einen weiteren Schritt dar, um gefährliche Verkehrssituationen zu vermeiden. Eltern haben häufig Schwierigkeiten, den Schulweg ihrer Kinder allein zu gestalten. So gab rund jedes sechste Kind in Deutschland an, mit dem Auto zur Schule gebracht zu werden, während eine Forsa-Umfrage ergab, dass 23% der Eltern ebenfalls auf das Auto setzen. Deutschlandfunk weist darauf hin, dass die Gründe dafür vielfältig sind: Zeitmangel, die Lage der Schule auf dem Arbeitsweg und eine mangelhafte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zählen zu den häufigsten Argumenten der Eltern.

Die aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich sind jedoch nicht nur lokal zu beobachten. Auch in Bundesländern wie Baden-Württemberg zeigen neue Maßnahmen gegen das Verkehrschaos vor Schulen Wirkung. Tagesschau berichtet von einem neuen Erlass aus dem Verkehrsministerium, der darauf abzielt, “Elterntaxis” zu reduzieren und Schulstraßen oder Schulzonen zu etablieren, die sicherer sind. 378 Kinder und Jugendliche erlitten im vergangenen Jahr beim Schulweg Verletzungen, ein Umstand, der näher betrachtet werden muss.

Ein Blick auf die Zukunft

Der Trend geht in vielen Städten zu mehr Schulstraßen. In Köln etwa wird ein Projekt, das die “Schulstraße” in mehreren Schulen erprobt, bis zu den Osterferien getestet. andere Städte wie Frankfurt am Main zeigen bereits positive Ergebnisse, indem die Zahl der “Elterntaxis” spürbar zurückging. Diese Schweizer Präventionsmaßnahmen können auch für Braunschweig Modellcharakter haben und sollten weiterverfolgt werden.

In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, die Verkehrssicherheit für Kinder zu erhöhen und deren Selbstständigkeit im Straßenverkehr zu fördern. Verkehrsexperten betonen immer wieder, dass Kinder sicherer zur Schule kommen, wenn sie zu Fuß gehen. Daher ist es wichtig, dass sowohl Eltern als auch Schulen gemeinsam Wege finden, die diesen Aspekt unterstützen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Maßnahmen in Braunschweig und anderen Städten darauf abzielen, ein gutes Händchen zu haben, um die Sicherheit für die jüngsten Verkehrsteilnehmenden zu verbessern. Ein klarer Weg in die Zukunft könnte eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Eltern und der Stadtverwaltung sein, um gemeinsam das Ziel einer sicheren Schulumgebung zu erreichen.