Kollision am Neujahrstag: Flusskreuzer beschädigt Huntebrücke bei Elsfleth!
Am Neujahr 2026 kollidierte ein niederländischer Flusskreuzer mit der Huntebrücke bei Elsfleth. Schäden und Maßnahmen der DB.

Kollision am Neujahrstag: Flusskreuzer beschädigt Huntebrücke bei Elsfleth!
Am Neujahrsmorgen kam es um 9:15 Uhr zu einer Kollision eines niederländischen Flusskreuzers mit der Eisenbahnbrücke über die Hunte bei Elsfleth. Der 82 Meter lange Kreuzer war auf dem Weg von Bremen nach Oldenburg und hatte 58 Passagiere sowie 20 Besatzungsmitglieder an Bord. Glücklicherweise wurden bei dem Zusamenstoß keine Verletzten registriert. Wie bremen.t-online.de berichtet, sparte jedoch auch die Huntebrücke selbst nicht an Schwierigkeiten: der Bahnverkehr musste vorübergehend gesperrt werden. Erst um 12:05 Uhr konnte die Strecke wieder für die Züge freigegeben werden.
Doch was führte zu dieser neuerlichen Kollision? Die Schiffsbesatzung hatte mit einem Freiraum von 20 cm unter der Brücke gerechnet. Leider hieben jedoch Wind und Wellen das Schiff an und sorgten für die unglückliche Kollision. Trotz der Situation erlitten die Passagiere und die Besatzung des Kreuzers nur leichten Schiffsflächen-, und das Schiff durfte seine Reise fortsetzen. Dennoch wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Kapitän eingeleitet.
Vorangegangene Vorfälle und Reparaturen
Die Huntebrücke hat eine bewegte Geschichte, was den Schiffverkehr betrifft. Bereits in den vergangenen Jahren kam es zu mehreren Kollisionen. Im Februar 2024 stieß ein Binnenfrachter mit der Brücke zusammen, was dazu führte, dass die Deutsche Bahn eine Behelfsbrücke installieren musste. Nur einige Monate später, im Juli 2024, kam es zu einer weiteren Kollision mit einem Tankmotorschiff, die die Bahnstrecke für einen ganzen Monat lahmlegte. Diese Ereignisse zeigen, dass die Brücke immer wieder ins Visier kommt, und es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Sicherheit zu erhöhen.
Aktuell ist die Deutsche Bahn mit Hochdruck dabei, die Huntebrücke instand zu setzen. Nach dem jüngsten Vorfall hat ein Expertenteam die ersten Schadensaufnahmen durchgeführt. Wie die deutschebahn.com berichtet, starten umgehend die Vorbereitungsarbeiten für eine feste Hilfsbrücke. Diese provisorische Lösung soll die Zugverbindung zwischen Elsfleth und Berne möglichst schnell wiederherstellen. In der Zwischenzeit werden beschädigte Gleise und Oberleitungen zurückgebaut, und auch die gesonderten Untersuchungen mit einem Schwimmkran und Sonartechnik stehen an.
Die Brücke ist nicht nur infrastrukturell wichtig, sondern sie ist auch entscheidend für den Güterverkehr und die Anbindung an den Oldenburger Hafen. Die Deutsche Bahn plant daher intensiv den Neubau einer beweglichen Brücke, die die uneingeschränkte Befahrbarkeit der Hunte sicherstellt und den regionalen Verkehr stabilisiert.
Sicherheitsvorkehrungen und Schifffahrt
Im Zusammenhang mit der Schifffahrt auf den Bundeswasserstraßen stehen viele Sicherheitsvorkehrungen, die von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes reguliert werden. Die gdws.wsv.bund.de erläutert, dass eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen wird, um den Verkehr zu fördern und Gefahren abzuwehren. Besonders im Zusammenhang mit dem Transport gefährlicher Güter gibt es strenge Vorschriften, die eingehalten werden müssen.
Die aktuellen Vorkommnisse rund um die Huntebrücke verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass sowohl Schiffsverkehr als auch Bahnbetrieb sicher und zuverlässig sind. Es bleibt zu hoffen, dass die geplanten Baumaßnahmen zügig voranschreiten, damit die Brücke bald wieder in vollem Umfang genutzt werden kann und zukünftige Kollisionen vermieden werden.